Trade the future

Der kleine Grenzverkehr

Nach der Krise

Spica dazu: Recht interessantes Interview durch Herman Kutzer. Er fragt: "Wir sind heute einmal ganz besonders mutig und fragen uns, was kommt eigentlich nach der Krise?" Befragt wurden Dr. Seibold und Harald Weigand von godmode trader. Das Gespräch ist insofern aufschlussreich, weil hier zwar ein Nach-der-Krisen-Szenario gedanklich durchgespielt wird, der alles entscheidende Zeitpunkt XY aber nicht bekannt ist. Für jene käme natürlich das Wissen um das WANN, wie es in Wege in Utopia festgehalten wurde, gelegen.  Es beantwortet die dringliche Frage, wann das Gesamte in eine Rezession rutschen wird. Für die deutschen Immobilien- und Guthabenbesitzer wird es dann zur gleichen Problematik und Fragestellung kommen wie für ihre griechischen und spanischen Vorläufer aktuell. Allerdings haben wir dann bereits verschärfte Kapitalverkehrskontrollen innerhalb Europas, um den Strom des sogenannten Fluchtgeldes (Mars/Neptun) ins Ausland aufzuhalten. Passend dazu, Erich Kästners 1938 veröffentlichter Roman: Der kleine Grenzverkehr, der damals noch  "Georg und die Zwischenfälle" lautete.
Im kleinen Grenzverkehr lässt der zu Nazizeiten verhinderte wie verbotene Autor seinen Romanhelden, mit dem vielsagenden Namen Georg Rent(en)meister, die Devisenkontrollen des damaligen Regimes auf geniale Weise umgehen. Ganz im Sinne von Uranus/Pluto. Der Roman schildert so ganz beiläufig die Erfahrungen eines Menschen (Uranus) während des politischen Wahnsinns (Pluto). Natürlich ist Erich Kästner für Spica ein Leitbild, keine Frage.

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