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20. November 2008
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Zyklen
2012 - Technische Illustration
Apo-Galaktikum - die Sonne im entferntesten Punkt zum GZ.
Wenn das Sein wieder-kehrt.
Spica: Ich habe im Internet nicht nur über den Majakalender recherchiert, nach deren Kalendersystem das Jahr 2012 einen wichtigen Punkt markiert, dessen Bedeutung niemand so recht versteht, sondern mir zudem die Frage gestellt, was es mit diesen einmaligen Phänomen, von dem soviel die Rede ist, nicht inhaltlich, sondern technisch betrachtet auf sich hat. Bei www.aladin24.de fand ich eine schöne Graphik, die auch mir einleuchtendes grafisches Erklärungsmodell lieferte. Und - wie sollte es anders sein, nimmt in dieser Darstellung des gesamtgalaktischen Systems, man höre und staune, auch der "Sirius Star" eine wichtige Stellung ein. Ja, sie lesen richtig: Sirius! Wie ich in meinem Artikel über den entführten Öltanker mit Namen Sirius Star mutete, kann die Entführung eines Schiffes dieser Grösse, mit diesen Namen nicht auf Zufall basieren, sondern muss einer Bildfügung entsprechen, hinter der eine gewisse Logik stehen muss. Die beiden Graphiken erläutern bildhaft den Zusammenhang. ....Die Sonne befindet sich Ende 2012 am Punkt des größten Abstands vom Galaxiskern. Gegenüber der Sonne, auch auf der gelben Bahn, bewegt sich gleichsinnig der Stern Sirius, mit dem zusammen sie eine helixartige Doppelbahn beschreibt.


Apsis ist das griechische Wort für „Wölbung, Bogen“ und leitet sich vom Begriff Apsis der Architektur ab, apo- und peri- sind die Vorsilben „fern“ und „nah“. Für die Hauptkörper Sonne, Erde, Mond und Sterne haben die Apsiden eigene Namen, die aus den entsprechenden griechischen abgeleitet sind:
Perizentrum und Apozentrum (lat. centrum „Achspunkt“) bezeichnen dabei speziell Punkte in einem Mehrkörper-System und beziehen sich auf das Baryzentrum. Der Abstand zwischen System-Schwerpunkt und Apside ist die Apsisdistanz (Apsidendistanz), oder Apsisabstand, also Periheldistanz (Perihelabstand, oft auch kurz nur „Perihel“), Apheldistanz (Aphelabstand, „Aphel“), Perizentrumsdistanz u. s. w. Die Verbindungslinie der beiden Apsiden ist die Apsidenlinie.
Spicas persönliche Meinung geht dahin, das ab dem Winter 2012 Ereignisse eintreten werden, die dem ähneln was Heidegger mit der Sprache zu fassen suchte, ... das sich das Sein vom Menschen abgewendet hat und er seitdem in der Seinsverlassenheit ohne Seinsverständnis sein Leben fristet. ( Sein und Zeit 1927 )
Sein und Zeit:
Das Werk legt eine Untersuchung der Bedingungen der Möglichkeit des Seins dar. Klassische Topoi der Philosophiegeschichte (wie Wahrheit, Erkenntnis, Verstehen, Welt, Raum, Zeit, Geschichte) werden unter einem einheitlichen philosophischen Ansatz gelöst. Der Ansatz, der sich methodologisch der Phänomenologie Husserls und den apriorischen Untersuchungen Kants anschließt, zeichnet sich durch einen höchst selbstkritischen, nichtintellektuellen Zugang zur Wirklichkeit aus, der viele in Alltag und Wissenschaft gängige Auffassungen als grundfalsch nachweist. Anhaltspunkte für seine eigene Interpretation schöpft Heidegger aus Quellen, die den Zugang zur Welt noch nicht verbaut haben, sei es aus dem gewöhnlichen Vorverständnis oder den griechischen Philosophen, vor allem Aristoteles.
Die Abhandlung besteht aus zwei Abschnitten. Im ersten Abschnitt wird die so genannte vorbereitende Analyse des Daseins vorgenommen, aus der die grundlegende Struktur des Daseins hervorgeht. Im zweiten Abschnitt führt Heidegger einen zweiten Durchgang durch und interpretiert sowohl das ganze Dasein als auch dessen einzelne strukturelle Komponenten (die so genannten Existenzialien) unter dem Aspekt der Zeitlichkeit. In dieser zweiten Analyse stellt sich die Zeitlichkeit heraus als die grundlegende Struktur überhaupt, die alle anderen und somit auch das Dasein konstituiert.
Ohne die Begegnung mit dem Numinosen, wie es noch die Griechen hautnah erlebten und uns ihre Berichte mit den Begegnungen mit den Seinsgestalten ( Göttern ) in ihren Mythen überlieferten, gäbe es keine Bilder. Eine Begegnung die für den modernen Menschen nicht nachvollziehbar ist, sondern in den Bereich der Phantasie ausgelagert wurde. Nitzsche meinte dazu, das Christus die letzte Erscheinung aus der Reihe dieser leuchtenden Seinsgestalten war. Der Letzte aus der Reihe der apollinischen Erscheinungen.
Der Übergang, damit das Erreichen des entferntesten Punktes auf der Sonnenreise, muss demnach eine Umkehr bringen. Möglich und sogar wahrscheinlich ist, das sich das SEIN dem Menschen wieder zuwendet. Wen wundert es dann, das der Mensch aufgrund dieser unerwarteten Zuwendung erschrickt? Wenn es dazu kommt, was wiederum Martin Heidegger in dem Vortrag: Die Technik und die Kehre ausformulierte - wendet sich das Sein nach seiner Abwendung, dem Menschen wieder zu.

Alle Versuche, das bestehende Wirkliche morphologisch, psychologisch auf Verfall und Verlust, auf Verhängnis und Katastrophe, auf Untergang zu verrechnen, sind nur ein technisches Gebaren. (...) Kein historisches Vorstellen der Geschichte als Geschehen bringt in den schicklichen Bezug zum Geschick und vollends nicht zu dessen Wesenherkunft im Ereignis der Wahrheit des Seins."
Es gilt also, sich dem Verstellen zu verweigern, sogar "Funk und Film", also den Medien. Primär bleibt die Konstellation des Seins, das aus sich wirkt, aber so eben auch den Menschen trägt, der im Seienden versteht, aber im Sein Wohnung hat.
Zusatz
1 - Bewusstseinsprung:
Was aber bedeutet Bewusstsein? Da gibt es unterschiedliche Meinungen. Eine, sie stammt von mir lautet: Bewusst sein. Das sagt nicht viel, klingt abgedroschen. Ich formuliere es aus.
Hölderlin formulierte dies so:
Kühn, als huldigten die Geister mir,
Nahet, in dein Heiligtum zu blicken,
Hocherhabne! meine Liebe dir;
Schon erglüht der wonnetrunkne Seher
Von den Ahndungen der Herrlichkeit,
Ha, und deinem Götterschoße näher
Höhnt des Siegers Fahne Grab und Zeit.
Tausendfältig, wie der Götter Wille,
Weht Begeisterung den Sänger an,
Unerschöpflich ist der Schönheit Fülle,
Grenzenlos der Hoheit Ozean.
Doch vor allem hab ich dich erkoren,
Bebend, als ich ferne dich ersah,
Bebend hab ich Liebe dir geschworen,
Königin der Welt! Urania.
Was der Geister stolzestes Verlangen
In den Tiefen und den Höhn erzielt,
Hab ich allzumal in dir empfangen,
Sint dich ahndend meine Seele fühlt.
Dir entsprossen Myriaden Leben,
Als die Strahlen deines Angesichts,
Wendest du dein Angesicht, so beben
Und vergehn sie, und die Welt ist Nichts.
Thronend auf des alten Chaos Wogen,
Majestätisch lächelnd winktest du,
Und die wilden Elemente flogen
Liebend sich auf deine Winke zu.
Froh der seligen Vermählungsstunde
Schlangen Wesen nun um Wesen sich,
In den Himmeln, auf dem Erdenrunde
Sahst du, Meisterin! im Bilde dich. -
Ausgegossen ist des Lebens Schale,
Bächlein, Sonnen treten in die Bahn,
Liebetrunken schmiegen junge Tale
Sich den liebetrunknen Hügeln an:
Schön und stolz wie Göttersöhne hangen
Felsen an der mütterlichen Brust,
Von der Meere wildem Arm umfangen,
Bebt das Land in niegefühlter Lust.
Warm und leise wehen nun die Lüfte,
Liebend sinkt der holde Lenz ins Tal:
Haine sprossen an dem Felsgeklüfte,
Gras und Blumen zeugt der junge Strahl.
Siehe, siehe, vom empörten Meere,
Von den Hügeln, von der Tale Schoß,
Winden sich die ungezählten Heere
Freudetaumelnder Geschöpfe los.
Aus den Hainen wallt ins Lenzgefilde
Himmlischschön der Göttin Sohn hervor,
Den zum königlichen Ebenbilde
Sie im Anbeginne sich erkor:
Sanftbegrüßt von Paradiesesdüften
Steht er wonniglichen Staunens da,
Und der Liebe großen Bund zu stiften,
Singt entgegen ihm Urania:
»Komm, o Sohn! der süßen Schöpfungsstunde
Auserwählter, komm und liebe mich!
Meine Küsse weihten dich zum Bunde,
Hauchten Geist von meinem Geist in dich. -
Meine Welt ist deiner Seele Spiegel,
Meine Welt, o Sohn! ist Harmonie,
Freue dich! Zum offenbaren Siegel
Meiner Liebe schuf ich dich und sie.
Trümmer ist der Wesen schöne Hülle,
Knüpft sie meiner Rechte Kraft nicht an.
Mir entströmt der Schönheit ewge Fülle,
Mir der Hoheit weiter Ozean.
Danke mir der zauberischen Liebe,
Mir der Freude stärkenden Genuß,
Deine Tränen, deine schönsten Triebe
Schuf, o Sohn! der schöpferische Kuß.
Herrlicher mein Bild in dir zu finden,
Haucht ich Kräfte dir und Kühnheit ein,
Meines Reichs Gesetze zu ergründen,
Schöpfer meiner Schöpfungen zu sein.
Nur im Schatten wirst du mich erspähen,
Aber liebe, liebe mich, o Sohn!
Drüben wirst du meine Klarheit sehen,
Drüben kosten deiner Liebe Lohn.«
Nun, o Geister! in der Göttin Namen,
Die uns schuf im Anbeginn der Zeit,
Uns, die Sprößlinge von ihrem Samen,
Uns, die Erben ihrer Herrlichkeit,
Kommt zu feierlichen Huldigungen
Mit der Seele ganzer Götterkraft,
Mit der höchsten der Begeisterungen
Schwört vor ihr, die schuf und ewig schafft.
Frei und mächtig, wie des Meeres Welle,
Rein wie Bächlein in Elysium,
Sei der Dienst an ihres Tempels Schwelle,
Sei der Wahrheit hohes Priestertum.
Nieder, nieder mit verjährtem Wahne!
Stolzer Lüge Fluch und Untergang,
Ruhm der Weisheit unbefleckter Fahne,
Den Gerechten Ruhm und Siegsgesang!
Ha, der Lüge Quell - wie tot und trübe!
Kräftig ist der Weisheit Quell und süß!
Geister! Brüder! dieser Quell ist Liebe,
Ihn umgrünt der Freuden Paradies.
Von des Erdelebens Tand geläutert,
Ahndet Götterlust der zarte Sinn,
Von der Liebe Labetrunk erheitert,
Naht die Seele sich der Schöpferin.
Geister! Brüder! unser Bund erglühe
Von der Liebe göttlicher Magie.
Unbegrenzte, reine Liebe ziehe
Freundlich uns zur hohen Harmonie.
Sichtbar adle sie die treuen Söhne,
Schaff in ihnen Ruhe, Mut und Tat,
Und der heiligen Entzückung Träne,
Wenn Urania der Seele naht.
Siehe, Stolz und Hader ist vernichtet,
Trug ist nun und blinde Lüge stumm,
Streng ist Licht und Finsternis gesichtet,
Rein der Wahrheit stilles Heiligtum.
Unsrer Wünsche Kampf ist ausgerungen,
Himmelsruh errang der heiße Streit,
Und die priesterlichen Huldigungen
Lohnet göttliche Genügsamkeit.
Stark und selig in der Liebe Leben
Staunen wir des Herzens Himmel an,
Schnell wie Seraphin im Fluge, schweben
Wir zur hohen Harmonie hinan.
Das vermag die Saite nicht zu künden,
Was Urania den Sehern ist,
Wenn von hinnen Nacht und Wolke schwinden,
Und in ihr die Seele sich vergißt.
Kommt den Jubelsang mit uns zu singen,
Denen Liebe gab die Schöpferin!
Millionen, kommt emporzuringen
Im Triumphe zu der Königin!
Erdengötter, werft die Kronen nieder!
Jubelt, Millionen fern und nah!
Und ihr Orione, hallt es wider:
Heilig, heilig ist Urania!

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