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16. August 2012
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Briefwechsel
Eveline Widmer-Schlumpf
Nachtrag zur Neptunwiederkehr im Radix der Schweizer Bundesverfassung von 1848
Zitat aus dem Artikel der Gruppe54:
Was machen nun diese, die Gegenwart dominierenden Persönlichkeiten? Richtig. Sie reisen von einen Krisengipfel zum nächsten. Konstruieren einen Rettungsschirm nach dem anderen. Überschwemmen die Welt mit billigem Papiergeld. Stopfen Löcher und Risse in Pleiteländern für die sie sich verantwortlich fühlen ohne es zu sein. verschleudern und verschenken Geld das Ihnen ncht gehört und enteignen Volksvermögen. Bestehlen Steuerzahler und rauben ganze Volkswirtschaften aus. Lügen und betrügen, früher sich, nun die Allgemeinheit und verwirklichen dabei nur diese ihre eingebauten, ungelebten Konstellationen.Dort auf den Krisengipfeln treffen sie dann ihre Leichen im Keller wieder und erschrecken. Der Presse gegenüber lächeln sie, und das trotz herabhängender Mundwinkel die von Depressionen künden. Sie laden die Presse ein und fordern sie zum Stillschweigen auf, damit in der Bevölkerung keine Panik entsteht.
Aus einer Zuschrift: "Die Schlümpfe in Frau Schlumpfs Leben, das sind die Deutschen".

Antwort Spica: Danke für die Zuschrift: Der belgische Zeichner Peyo entwickelte die Schlümpfe 1958 unter Uranus-90-Neptun als Zeichen einer Zeit, in der aus Angst die Wirklichkeit ins Unbewusste Aller abgedrängt wurde. Seither herrscht in der verweigerten Gegenwart eine Art seelische Eiszeit, eine Art Schockstarre, während die Welt von entseelten, modernen Marionetten in Nadelstreifenanzügen verunstaltet wird. Das Ergebnis tritt heute zutage und ins Bewusstsein. Dieser Zusammenhang ist zeitlich gedehnt. Er deutet auf den wahren Hintergrund für die "Entartung der Welt". Da hilft dann auch kein WWF mehr. Waren es nicht auch die geburtenstarken Jahrgänge - die Babyboomers? Siehe
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E.Jüngers beschreibt die Zeit und ihre Erscheinungen in seiner Schrift: An der Zeitmauer - Fremde Vögel
Der erste Teil wurde mit dem Neuen Jahr 1957 begonnen und in wenigen Tagen
abgeschlossen; um diese Zeit steigt die Flut astrologischer Deutungen und
Vorhersagen besonders hoch. Anlaß zu der Betrachtung gaben nicht die Inhalte
dieser Weisungen, die sich in ihrer Fülle gegenseitig aufheben. Nachdenklich
stimmte vielmehr die Massenhaftigkeit ihres Auftretens.
Wenn eine Tierart, die in unseren Breiten selten, ungewöhnlich oder gar unbe-
kannt ist, plötzlich in Menge auftritt, so knüpfen sich daran sowohl im Volk wie
bei den Gelehrten verschiedene Erwägungen. Zunächst läßt sich die Art als solche
betrachten, beschreiben, in das System einordnen. Nehmen wir etwa den Seiden-
schwanz, einen bunten, auffälligen Vogel des hohen Nordens, der zuweilen in
Schwärmen bei uns erscheint. Es lohnt sich gewiß, ihn zu beobachten, sei es für den
Naturfreund, sei es für den Zoologen, sei es für den Künstler, der Motive sucht.
Außer dieser Aufmerksamkeit, die sich auf die Erscheinung des Tieres richtet,
gibt es noch eine andere, die durch sein Erscheinen wachgerufen wird. Wenn etwas
Fremdes auftaucht, und gar zahlreich, so kann das kein bloßer Zufall sein. Wir
fragen mit Recht nach dem Zusammenhang.
In diesem Fall ist der Zusammenhang klimatisch: Wenn nämlich der arktische
Winter streng wird, muß der Vogel auch weiter als sonst aus seiner Heimat wei-
chen; sein ungewöhnliches Erscheinen geht also mit einer Ungewöhnlich keit
des Klimas einher.

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