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16. Februar 2009
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Langzeitprognosen
Was wirklich zusammenbricht!
Zusatz zu: Pluto im Wendekreis; Saturn/Uranus als Stagflation.
Viel ist in letzter Zeit die Rede davon, das der freie Markt und der Raubtierkapitalismus - damit eine der christlichen Sünden, die Gier - Schuld an der Finanzkrise sowie der momentanen wirtschaftlichen Lage sei und deshalb der Staat als Bewahrer des Friedens und der Ordnung regulierend und ordnend in die globalen Finanzmärkte eingreifen müsse. Er, der Staat und Übervater der freudschen Psychoanalyse. Er der Staat, der sich schon durch seine Wortwahl wie: Steuersünder selber vorkommt als sei sein Wesen religiöser Natur. Er, der Staat, vor dessen Wildwuchs uns namhafte Autoren wie Erich Kästner durch "Schule der Diktatoren" oder H.H. Hoppe - "Demokratie - Der Gott, der keiner ist" warnten. Er, der Staat, deren Vertreter tatsächlich die Meinung vertreten, das ER Ordnung schaffe und sein verwalterisches Tun deshalb so überaus wichtig sei für das Gemeinwohl. Bei genauerer Betrachtung aber ist und bleibt es der Staat, der wie einst Chronos seine Kinder frißt, aus Angst, dass einer seiner Nachkommen die Herrschaft übernehmen könnte. Aktuelles Beispiel Madagaskar. Dabei fällt niemand oder nur sehr wenigen auf, das es gerade der Staat ist, und ich spreche hier vom ´Weltstaat des Arbeiters´, der die Wurzel des Übels ist. So das Steffen Lindner in seinem Buch: Ordnung und Anarchie dies auf einen Punkt bringt: "Der Staat ist nicht die Lösung, sondern selbst das Problem, da er stets marktwirtschaftliche und damit effiziente Alternativen behindert.“
Die Rede ist vom freien unabhängigen Geld, das anders als das durch die Regierungen eingerichtete und bewachte Geldsystem durch den freien Markt bestimmt würde. Vieles spricht dafür, das all diese Artikel rund um die Suche nach dem Schuldigen und der Schuld der Krise vom Verursacher der Krise, dem Staat, abgelenkt werden soll, damit das Problem im Unbekannten verbleiben kann. Die dazu veröffentlichten Artikel sind damit Teil einer Propagandamaschine, die Mitte der 1930er Jahre ins Rollen kam. Im Zentrum dieser Jahre stand das Buch des Ökonomen John Meynard Keynes 1936, der, wie sie wissen am 05.06.1883 geboren wurde. Auf seine Arbeit beruhen derzeit alle ökonomischen Urteile. Nun schrieb ich ja Anfangs 2008 über diesen Lord einen Artikel mit der Überschrift: Die Krise des Keynesianismus.
Darin kam zur Sprache, das im Horoskop des verstorbenen Lord Keynes sich eine Krise anbahne, die im Oktober 2008 zur Auslösung gelangt, das Papiergeldsystem an seine Grenzen stößt. Nun werden sich viele fragen, wie das denn denkbar ist, das in einem Horoskop eines Verstorbenen immer noch dessen Auslösungen wirken. Die Frage ist natürlich berechtigt. Dazu muss man eines bedenken, zwar ist dieser Lord Keynes seit 21.04.1946 nicht mehr unter den Lebenden, doch die Idee seines im Jahre 1936 veröffentlichten Buchs zur Geldtheorie wirkt fort. Und da diese Geldtheorie die offizielle Leitmaxime aller bestehender Staaten nach dem 2.ten Weltkrieg wurde, wird eine Krise im Horoskop des Erfinders zur Krise für all jene Staaten die sich dieser Theorie unterwarfen. Und das sind wie man sieht nicht wenige. Genau genommen geht es in dieser Finanzkrise um den Zusammenbruch des Geldwesens wie die Keynesianer sich das Geld denken. Demgegenüber stehen Schriften der Österreichischen Schule von Mises und Rothbart, die seit 1912 dem Freien Markt und dem Freien Geld das Wort reden. Bislang stehen ihre Theorien auf dem Abstellgleis der Geschichte.
Nun warnen Politiker fast aller Coleur vor den schlimmen Auswirkungen, die durch eine tiefe Rezession oder gar einer Depression wie anno 1930 zum Faschismus führen könnte. Der tolerante Steinmeier forderte seinem Demokratieverständnis entgegen, sogar ein Verbot der NPD und fragt dabei gar nicht, warum solch eine rechte Partei in der freiesten aller Demokratien immer mehr Zulauf erhält und Stimmen zieht.
Dirk Friedrich - Am Freitag dem 13., hat der Bundestag das sogenannte „Konjunkturpaket II“ beschlossen. Nach Meinung der für den Inhalt dieses Gesetzes unverantwortlich zeichnenden Politiker handelt es sich um ein „Gesetz zur Sicherung von Beschäftigung und Stabilität in Deutschland“. Das Gesetz soll das bereits zuvor angekündigte Maßnahmenpaket der Bundesregierung umsetzen. Das Maßnahmenpaket nennt sich munter „Pakt für Beschäftigung und Stabilität in Deutschland zur Sicherung der Arbeitsplätze, Stärkung der Wachstumskräfte und Modernisierung des Landes“. Schon beim Lesen musste man sich fragen, wer da paktiert hat und zu wessen Lasten dieser Pakt geschlossen wurde ..... Ich nenne ihn der einfach halber nur: Pakt der Wölfe - nach dem gleichnamigen Film. Was auch hier auffällt ist die Sprachwahl: Pakt. Denn Pakt, ich kann mich auch täuschen, wurde im Deutschen noch nie in Verbindung gebracht mit dem Guten oder Göttlichen, sondern immer in Zusammenhang mit seinem Gegenspieler dem Hinkenden.
Ein im ef-magazin erschienener Text nimmt nun Bezug zu meine Zeitprognose und deutet die Finanzkrise als - Das Ende der faschistischen Ära.
Der Markt vernichtet die Welt von John M. Keynes,
Gary North dazu: Die akademisch tätigen Ökonomen sagen, dass sich die Lage erholen wird. Sie sagen uns, das alles wie früher sein wird. Sie sagen uns, dass, wenn wir einmal diese Krise überwunden haben, die ( amerikanische ) Wirtschaft wieder wachsen wird. Sie glauben an die faschistische Ökonomie. Sie glauben, dass staatliche Regulierung besser ist als der freie Markt. Sie glauben, dass staatlich geführte, vor dem Bankrott geschützte Banken, die wir nun offensichtlich haben, besser als private, nach Gewinn strebende Institutionen sind, die nicht von einem staatlich geschaffenen Kartell namens Federal Reserve System geschützt sind. Sie glauben an den Faschismus, und sie werden Ihnen sagen, dass alles in Ordnung ist, während der faschistische Staat seine Macht über jeden Aspekt unseres Lebens ausbreitet. Sehe ich hierin das Ende der Freiheit? Nein, ich betrachte es als das Ende des faschistischen Staates. Das Monstrum wäre im vergangenen Oktober 2008 beinahe gestorben.... Beinahe, inzwischen geht ES auf dem Zahnfleisch.
Der faschistische Staat war immer ein Versuch, die Privatwirtschaft durch Inflation, Besteuerung und Regulierung zu kontrollieren. Faschismus war immer ein System, auf Kosten der Steuerzahler die großen Jungs zufriedenzustellen. Natürlich wechselten die Gesichter. Das System war immer ein gigantischer Zusammenhang von Kartellen, Regulierungen und deckungslosem Papiergeld. Kurz: Es war alles das, was Kritiker des Kapitalismus am Kapitalismus kritisieren. Dies ist der Grund, weshalb John Maynard Keynes folgendes in seinem Vorwort zur deutschen Ausgabe seiner „Allgemeinen Theorie“ (1936) schrieb: „Trotzdem kann die Theorie der Produktion als Ganzes, die den Zweck des folgenden Buches bildet, viel leichter den Verhältnissen eines totalen Staates angepasst werden als die Theorie der Erzeugung und Verteilung einer gegebenen, unter Bedingungen des freien Wettbewerbes und eines großen Maßes von laissez-faire erstellten Produktion. Das ist einer der Gründe, die es rechtfertigen, dass ich meine Theorie eine allgemeine Theorie nenne.“
- Die Politiker lieben es, weil man mit ihm still und leise auf Kosten aller Bürger Macht kaufen kann;
- die Banker lieben es, weil sie mit ihm Ozeane aus Kredit schaffen und verzinslich verkaufen können, die es in Wahrheit gar nicht gibt;
- die Schuldner wollen es, weil die mit ihm erzeugte Preisinflation ihre Schulden entwertet;
- die Anleger lieben es, weil es ihre Vermögenswerte aufbläst; und
- die Geschäftsleute lieben es, weil sie Kunden wollen, die mit Geld um sich werfen.
- Alle Leute wollen das «leichte Geld». Bis zum jeweils bitteren Ende. Quelle: Roland Baader
Links ist ein Eintreten für linke Politik.
Und rechts ist ein Eintreten für rechte Politik.
Liberal aber ist eine Position gegen Politik.
Zu beziehen bei capitalista.de
In diesem Sinne - denken sie liberal.

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