Trade the future

Empire auf Höllenfahrt.

- Zusatz zu Saturn durch die Jungfrau - 

Artikel von Robert Grözinger bei eigentümlich frei

Nun, die zweigeteilte Herde mit ihren Heer von Astrologen auf der einen, und Spezialisten wie Analysten auf der anderen Seite, hinkt den Geschehen und damit der Realität immer hinterher, hier um ein Jahr.  Denn Realität ist immer der Nachvollzug planetarischer Muster, deren Übersetzung in Sprache vielen der 7000 deutschsprachigen "Starastrologen" ala Noe,  Catwiesels Astro-TV , Allgeiers,  Hubers und sonstigen Spitzenastrologen - glaubt man ihren eigenen Werbungen - extremste Schwierigkeiten bereiteten. Sie alle schwiegen zum größten Finanzchaos der letzten 164 Jahre im Vorfeld stumm wie die Fische, was in ihren zurückliegenden Artikeln offenkundig wird. Die Astrologie, respektive diese Astrologen haben schlicht und einfach versagt, zur Freude der GWUP. Dies Feststellung trifft die eine, die inoffizielle Seite der Herde, deren Bestandteil sie sind.

Jetzt, nach über einem Jahr äugt der  andere Teil, der offizielle Rest der Herde mit großen Rinderaugen  auf das Zurückliegende, beredet in unzähligen Talkshows die Ursachen wie Hintergründe und bezeichnet den Supergau als  Höllenfahrt, als Tsunami. Vulkanausbruch. Erdbeben oder bemüht Edgar Alan Poe´s Malstrom, um die Vorgänge im September 2008 in der amerikanischen Finanzwelt und an den Börsen weltweit zu beschreiben,. Dabei  fehlte in den Analogien kaum eine Naturkatastrophe. Selbst auf Übernatürliches wurde zurückgegriffen. Frank Plasberg sprach am 17. September 2008 in der Anmoderation seiner ARD-Sendung „Hart aber fair“ zu diesem Thema von einer „Höllenfahrt“. Lediglich Spicas Prognose betreffend der Zeit kam in Anbetracht des Übergangs des Saturn in die Jungfrau am 03.09.2007 genialerweise rechtzeitig. Im post vom 10.08.2007 zum BIX wurde auf die kommende Bankenkrise und deren Beginn zum 24.08.2007 hingewiesen. Ein post der gerne übersehen wird, weil derzeit der zweite Teil der Herde, die Fachwelt so laut schreit.

 

War es nur reiner Zufall, dass einige Analysten so richtig lagen, während der Großteil falsch lag? fragt R. Grözinger  im ef-magazin. Davon könnte man ausgehen, wenn es sonst nichts gäbe, was die ersteren verbindet. Doch es gibt diese eine gemeinsame Eigenschaft: Sie haben offenbar allesamt das Stiefkind der Mainstream- Ökonomie ernstgenommen, nämlich die Österreichische Schule der Ökonomie um Friedrich von Hayek, Ludwig von Mises, Murray Rothbard, Hans-Hermann Hoppe und Guido Hülsmann, um nur einige zu nennen. Sie besagt, dass ein kreditfinanzierter Aufschwung unweigerlich in einem Abschwung enden muss. Je mehr Kredit in den Wirtschaftskreislauf gepumpt wird, desto größer der spätere Absturz. Der Niedergang kann zwar für eine Weile mit weiteren Krediten, Geldmengenausweitung und Regulierungen verzögert, nicht aber verhindert werden.

Die „Österreicher“

können darüber hinaus auch erklären, weshalb es gerade in den letzten Jahrhunderten, und beschleunigt in den letzten Jahrzehnten, immer wieder zu kreditfinanzierten Aufschwüngen und in ihrer Folge zu schmerzhaften Abschwüngen kam: Den Banken, so ihre Begründung, wurde die Erteilung von Krediten sukzessive immer mehr erleichtert. Durch die Gründung von Zentralbanken, die einen privilegierten Schutz der Regierung genossen, durch gesetzliche Geldmonopole, Zahlkraftgesetze, legalisierte Zahlungseinstellungen, Papiergeld und schließlich das Teilreservebankwesen wurden Banken Schritt für Schritt von den Wirkungen des Marktes abgeschottet. Der vorerst letzte Schritt in diesem Prozess war im Jahr 1971 - 15.08.1971 - die Kappung der einzig übriggebliebenen Verbindung, die eine Währung, nämlich der US-Dollar, zu irgendeinem realen Wert, nämlich dem des Goldes, noch besaß. Seitdem dieser Anker weggefallen ist, bestand immer die Gefahr einer völlig ungebremsten Kreditausweitung mit entsprechenden negativen Folgen. Die einzige offene Frage war, mit welchem Tempo die Verantwortlichen die Schleusentore öffnen würden.

Marktpreise sagen immer die Wahrheit. Weil vielen Menschen die Wahrheit oft unangenehm ist, ist die Versuchung groß, ihr auszuweichen. Die Versuchung ist umso größer, je leichter das Ausweichen im akuten Fall erscheint. Aber mit ihrer Ausblendung verschwindet die Wahrheit nicht. Sie findet lediglich andere Wege, sich Ausdruck zu verschaffen. Sie schreit, wenn man so will, sie wird lauter und unangenehmer. Wenn ein Mensch ernsthaft psychisch oder physisch erkrankt, ist dies oft ein Zeichen dafür, dass er über längere Zeit einer unangenehmen Wahrheit ausgewichen ist. Am Ende ist die Wahrheit stärker: Entweder der Patient stellt sich ihr und wird vielleicht doch noch geheilt, oder er blockt weiter ab und stirbt. Auf gleiche Weise erkranken Gesellschaften, in denen die Wahrheit systematisch ausgeblendet wird, weil Marktmechanismen abgeblockt, manipuliert oder einfach gar nicht zugelassen werden. Je mehr man sie abzublocken versucht, desto mehr baut sich eine Spannung auf, die sich irgendwo, irgendwann entladen muss.

Ein deutliches Zeichen für eine abgeblockte Wahrheit in einer Volkswirtschaft ist eine Kreditblase.
 
Spica dazu:
Nicht irgendwo, irgendwie, irgendwann, sondern wie man an Spicas Zeitprognose des BIX short, vom Freitag, 10. August 2007, 12:01 - Mars, der Feind im eigenen Heim - sehen kann, eben zu einer ganz bestimmten Zeit in einem festumrissenen Sektor, aufgrund astrologischer Zeitinhalte bezüglich kommender, d.h. zukünftiger Konstellationen, die eben ganz bestimmte Inhalte in der Welt der Realität zum Vorschein bringen. Wie man wiederum im Nachhinein erkennt, stand der Index der Banken - kurz BIX genannt -  noch im August 2007 nahe seinem ATH bei 400 Punkte, dann trat mit dem Wechsel des Saturn in die Jungfrau am 03.09.2007 die Zeitwende ein, begann die Höllenfahrt der Banken, weil  seit dem die Kosten auf den Tisch kommen die Ausgaben einer kritischen Überprüfung unterliegen.
 
 
Zitat: Dennoch. die eigentlichen Besitzer waren ja nie die Bewohner dieser Häuser, sie schmückten sich nur als solche, sondern bis zur Resttilgung sind es juristisch betrachtet immer die Banken. Also folgt, das mit der Vertreibung der Bewohner aus den Wohnräumen die sie ihr eigen nannten, ohne das es ihr Eigentum war, die Banken die Eigentümer sind, auf denen dann weitere Probleme zukommen werden. Denn, wer will, soll diese Häuser kaufen?

Das geht auch hervor aus dem BIX,, dem Bankenindex des S&P der schon am 24.08.2007 mit einer weiteren negativen Konstellation aufwartet.

Diese rückläufige Phase des Mars, der wie alle 79 Jahren an seinen Ausgangspunkt wiederkehrt entspricht demnach den Zeitinhalt aus 1928, der ein Jahr vor dem grossen Börsenkrach 1929 stattfand. Man findet also das 1928 und 2007/2008 ähnliche Zeitmuster besitzen. Mars rückläufig im Krebs auf der selben Stelle im Tierkreis. Die Frage also, wann die Immobilienkrise auf andere Sektoren überschwappt dürfte dann beantwortet sein.
 

 

 

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