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26. Dezember 2008
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Im Rückspiegel
2008 - Der Rubikon ist überschritten
Sicher fragen Sie sich, was das neue Jahr bringen wird, was man im Jahr 2009 an Ereignissen so alles erwarten kann. Eines ist gewiss: Viel Spielraum zum Spekulieren und zu Gewinnen. Jupiter steht in 2009 zusammen mit Neptun im Wassermann ( Jupiter-00-Neptun ). Spielen und Gewinnen ist dem löwischen Homo Ludens zu allen Zeiten zu eigen, während dem jungfräulichen Homo ökomimicus und dem stierigen Homo Faber die Haare zu Berge stehen, weil das Grauen der roten Zahlen regiert.
Zunächst gilt mein Dank meinen Lesern, die mich mit vielerlei Informationen versorgten und Spica auf den teils unübersichtlichen Weg des Zukünftigen begleiteten. 130000 Hits in einem Jahr finde ich beachtlich. Deshalb an dieser Stelle mein Dank. Danke auch für all die vielen Emails und Fragen die nicht alle wunschgemäß beantwortet werden konnten. Warum etwas sagen, wenn man die Antwort nicht sicher weiss? Es ist nie mein Ziel gewesen Utopisches zu erreichen, sondern das Wirkliche als Mögliches durch die Augen eines untypischen Astrologen zu beleuchten. Rückwärtig betrachtet sind Spicas Landschaften der Zeit für Etliche eine sehr praktikable und teils profitable Orientierung in der Zeit gewesen, wofür der Artikel zum Industriemetall Kupfer - An der Zeitmauer - stellvertretend für all die anderen Prognosen stehen soll, weil der Text den Inhalt der Zeit in 2008 am besten traf.

Kupfer - An der Zeitmauer- vom 10.07.2008
Die Zeitmauer; was für eine überragende Beschreibung der Zeit und ihrer Inhalte. und das in Bezug auf ein Industriemetall. Verständlich wird diese Qualität der Zeit allein durch den Chart. Man muss diesen exakten Wissenschaftskritikern schon recht geben: ´Die Astrologie hat auch 2008 völlig versagt´wenn, ja wenn man Spicas Zeitprpgnosen außen vor läßt. Man sieht es sehr deutlich am Chart, der Chart lügt. Was gibt es weiteres zu sagen über das Jahr 2008 was wir nicht schon wissen? Nun, man kann in historischen Zeiten wie diesen, nur mit historischen Vergleichen aufwarten. Meines Erachtens standen wir 2008 nicht nur an der Zeitmauer, sondern es wurde auch " der Grenzfluss überschritten" Aber was heißt überschritten? - Um sich die Füsse nicht nass zu machen, wurde sich räuberisch hinübergemogelt - ließen sich einige Wenige von Anderen Vielen über den Fluss der Erfahrung sanft hinübertragen. Dabei blieb kein Auge trocken. Wie Kristopherus trug der Esel Steuerzahler die Last der untergegangenen Finanzwelt auf den Schultern. Mit dem Unterschied, das es sich nicht um ein Kind handelte, sondern um Bankster die sich zusammen mit ihren Freundesdieben aus Politik entschieden sich über die Schweinefurt tragen zu lassen. Der Steuerzahler wurde nicht gefragt - Esel bleibt halt Esel. Wär ja noch schöner wenn man einen Esel fragen müsste: Willst du - oder willst Du nicht?

Historisches - Cäsars Tabubruch
Am 10.01.0049 vor unserer Zeitrechnung hat Ceasar auch einen Grenzfluss überschritten und den Befehl durch den Senat, nach Rom zurückzukehren verweigert, da er wusste, es würden ihn dort Prozesse aufgrund seiner Feldherrentätigkeit erwarten. Er überquerte mit seinen Legionen den Rubikon, den Grenzfluss zu Rom und attackierte mit seinen Truppen seine damaligen Gegner im Senat aus der patrizischen Oberschicht. Damit löste er einen Bürgerkrieg aus. Auch das war ein historischer Moment. Wenige Zeit später erklärte er sich als Imperator auf Lebenszeit. Aus diesem Tabubruch gegen die Verfassung entstammt auch der Spruch: "Der Würfel fällt nun" der uns eher bekannt ist als:
"Die Würfel sind gefallen" - "Alea iacta est"
Auch 2008 sind die Würfel gefallen. "Der Rubikon hätte von den Regierungen nicht überschritten werden dürfen!" Sie hätten es akzeptieren müssen, das sich der gesamte Kapitalmarkt vehement verzockte und in die epochale Falle der astrologischen Konstellationen tappte, weil Zeit nie endlos ist, sondern endlich. Doch in einer Form von Staatsgigantomanie akzeptierten gewisse Regierungen in Ost und West diese Tatsache nicht. Stattdessen finanzierten Sie mit fremden Geldern die Bailouts. Gelder die sie ursprünglich treuhänderisch zu verwalten hätten, Schilder wie: "No bail - send them to jail" oder "Jump - you fuckers" zeigten das Einige begriffen haben, von wem und wie sie betrogen werden. Das Finanzsystem ist korrupt - keine Frage. Mit der Verstaatlichung von großen Teilen der einstigen Vorzeigehäuser aus der Finanzwelt, traten wir als Gesamtes ein einen neuen, weltumspannenden Staatskapitalismus ein, wie er mit dem Übergang des Pluto in Steinbock 270° angezeigt ist. Auch dieser Übertritt wird in die Weltgeschichte eingehen, da bin ich mir ziemlich sicher. Dieser gigantische Betrug, dieser sagenhafte Raub der Obertanen an den Untertanen die immer noch an eine besondere Form der Demokratie glaubenist, war historisch.
Nachdem einmal der Rubikon überschritten ist, vollziehen sich die weiteren Ereignisse mit der Eigendynamik militärischer Sachlogik" Der einstige deutsche Bundespräsident Johannes Rau sprach vom Rubikon, den etwa die Biowissenschaften nicht überschreiten dürften und forderte vor Jahren: "In einer gesitteten Gesellschaft muss es allgemein verbindliche Grenzen geben, und wer den Rubikon überschreiten will, dem muss Einhalt geboten werden" Dabei sagte er nicht, wer dem Treiben Einhalt gebieten könnte. Die Politiker etwa, die wie in untergegangenen Systemen DDR und UdSSR, dem Staatssozialismus anbeten? Auch da hieße es: Reichtum für einige -Armut für Viele und Freiheit für die politische Kaste. Niemand fällt auf, das es ehemalige DDR-Bürger sind, die in Deutschland den alten Honneckerträumen folgen, wiewohl sie es doch besser wissen müßten. Zumindest Finanztechnisch mutierte die BRD zu einer Art BR-DDR, oder wie viele meinen zu einer DDRlight.
Von sozialisierten Untergangsstaaten wissen wir, dass es bekanntlich auch keine Firmenpleiten gab. Der Staat war die Firma. Der Staat garantierte das Überleben und die Sicherheit. Nur, wer schützte die Bürger vor dem Staatsbankrott? Der Bürger war damals wie Heute der Bürge und das Opfer zugleich, der wie im Malstrom des Edgar Allen Poe zuerst hin und hergeworfen und dann zermahlen wird. In der Tat, wir leben in historischen und überaus interessanten Zeiten. Wenn also das Unwort des Jahres 2008 Finanzkrise war, so war historisch das durch die Medien am auffälligsten verwendete Adjektiv.
Der freie Markt, der nach der Idee des Kapitalismus für ausgleichende Gerechtigkeit sorgt, ist 2008 untergegangen wie einst die römische Republik 49 vor unserer Zeitrechnung. Was entstand, nachdem der Rubikon einmal überschritten worden ist, wissen wir aus der römischen Geschichte. Aus einer Republik wurde ein Imperium. Ein Imperium mit einem Imperator auf Lebenszeit; Was fortan herrschte war der Cäsarismus, aus dem sich später die Worte für Zä-Zar und Kai-Zar ableiteten.Seltsam denke ich mir, irgendwie scheint sich die Geschichte immer mal zu wiederholen, wie sonst ist dieses Phänomen der Ohbamanie zu erklären. Die Herde will einen Cäsar, sie will einen charismatischen Führer, dessen Anweisungen sie blind folgt. Zu tief sitzt bei der Masse der Glaube an das Heil durch einen Führer, der wie einst Moses die gierige Herde in ein gelobtes Land führen soll. Dort warten saftige Weiden - profitable Gewinne.
Nun, die Geschehnisse am Rubikon sind lange her - 2058 Jahre. Mit dem Übergang des Pluto über 00° Steinbock - haben wir im Gesamten den astrologischen Grenzfluss "Rubikon" überschritten. Wir stehen damit wie von Spica angekündigt Am Goldenen Tor zum Eingang nach Eldorado. Ob das den Einzelnen aufgrund der historischen Ereignisse und Dimension sofort ins Bewusstsein drängt oder im Unbewussten verbleibt kann ich nicht sagen, ist auch zweitrangig. Historisch betrachtet vollziehen sich die Dinge die da kommen mit militärischer Präzession, Tröpje for Tröpje. Sandkorn für Sandkorn fällt, rinnt und häuft sich auf, so wie die Schulden der Staaten. Was für ein Sandberg, was für ein Schuldenberg.
Mit Legionen von Hilfsmilliarden gingen die modernen Cäsare über den Grenzfluss der Staatsverschuldungen hinaus, überschritten die Obergrenze des festgelegten Schuldengrenze ums Zigfache. Schuldenuhren mussten erweitert werden, und der Begriff Milliarden erhielt eine völlig neue Dimension die einen zwangsläufig nur an eines denken läßt. An zeiten der Hyperinflation. Nur in Zeiten der aggressiven Gelddruckerei wurde mit Milliarden und Billionen so um sich geschmissen wie Heute. Dabei spiele ich nicht nur auf Simbabwe an, denn auch dort verlassen Mrd-Scheine die Zentralbank. Allerdings ist dies der einzige Hinweis auf eine hyperinflationäre Zeit. Bei uns zumindest veränderten sich die Preise des täglichen Bedarfs wenig oder gar nicht. Wie aber ist das möglich? Auch dafür gibt es geschichtlich vergleichbare Zeiten und Analogien. Blieben nicht auch in Deutschland zwischen 1933 und 1945 die Preise für viele Lebensmittel einigermassen stabil? Aber wie wurde diese Stabilität ermöglicht, während rundherum alles auseinandergebrochen ist? Irgend etwas hörte ich von Mefo-Wechseln, die unterschrieben wurden um kurzfristige Kredite auf die Zukunft zu nehmen. Die Wechsel mussten akzeptiert werden. Bezahlt wurde später - nach 1945, nachdem das militärische Fiasko eingetreten war. Die Wechselreiterei flog in die Luft und dem Staat um die Ohren. Was kam war eine Währungsreform zur Sommersonnenwende am 21.06.1948 der dann am 01.07.1990 nach 42 Jahren eine zweite folgte. Wie damals zu Cäsars Zeiten geht es natürlich auch Heute um Geld - um viel Geld. Geld und Schulden soll auch bei der Ermordung Cäsars das Hauptmotiv gewesen sein. Er wollte das Zahlungsmittel "Sklaven" abschaffen.
Themenwechsel - Plutowiederkehr
Meine Aufgabe sehe ich nicht darin, die einzelnen Zahlen dieses Fiaskos zu nennen, sondern die inhaltlichen Bezüge darzustellen und so machen wir einen weiteren geschichtlichen Rückblick. Wie im November 1762 steht auch Heute wieder dieser plutonische Hund am Wintersoltitium - am Eingang zum Hades - einem Übergang dem nur 14 Jahre später, am 04.07.1776 die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten 13 Staaten von Amerika - die - Declaration of Independence folgte. Auch damals ging es um das liebe Geld. Ausufernde Kosten, steuerliche Zwangsmassnahmen ohne Mitspracherecht und das Verbot durch England eine eigene unabhängige stabile Währung herauszugeben, erregte die Gemüter.
Damals und Heute.
1763 und 2008 entsprechen sich. Um ihre Interessen gegenüber England gemeinsam geltend machen zu können, kamen Delegierte der Kolonien 1774 im Ersten Kontinentalkongress zusammen. Die Versammlung strebte einerseits eine friedliche Beilegung der Streitigkeiten an und appellierte an das britische Parlament, die Regierung und die Krone, um zu einer Kompromisslösung zu gelangen. Andererseits beschloss der Kongress einen Boykott britischer Waren. Nach ersten gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Kolonisten und britischen Truppen im Jahr 1775 entschieden sich die im Zweiten Kontinentalkongress versammelten Vertreter von 12 der 13 Kolonien für die Trennung vom Mutterland.Die Vorgeschichte dazu war das Ende des Siebenjährigen Krieges. Im Siebenjährigen Krieg von 1756-1763 ( Plutoingress Steinbock im November 1762 ziemlich exakt! ) hatten die 13 britischen Kolonien in Nordamerika ihre eigenen Interessen und die des Mutterlandes noch gegen die kolonialen Ambitionen Frankreichs verteidigt.
Nach 1763, mit dem neuen Inhalt; Pluto in Steinbock erfolgte ein Umdenken, da die britische Regierung, versuchte die Kriegskosten zum Teil durch die Erhöhung von Steuern und weiteren Abgaben in den Kolonien wieder hereinzuholen. Die daraus entstandenen Spannungen verschärften sich im Laufe der Jahre und resultierten direkt in restriktiven Maßnahmen des britischen Parlamentes, den Intolerable Acts und Coercive Acts (1774).
Im Kern ging es um die Frage, ob die britische Krone das Recht habe, in den Kolonien Steuern zu erheben, ohne dass deren Einwohner im Londoner Unterhaus vertreten waren. Unter dem Schlagwort no taxation without representation („keine Besteuerung ohne parlamentarische Repräsentation“) kam es am 16. Dezember 1773 zur offenen Rebellion - der Boston Tea Party. Es kam zum Steuer- und Zollstreit mit London, dem einstigen Finanzzentrum der Welt, dem die Unabhängigkeitserklärung folgte, mit einem Pluto Ende Steinbock - 297°. Deren Auszug wie folgt lautet.
„Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, dass alle Menschen gleich erschaffen wurden, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt wurden, worunter Leben, Freiheit und das Streben nach Glückseligkeit sind. Dass zur Versicherung dieser Rechte Regierungen unter den Menschen eingeführt worden sind, welche ihre gerechte Gewalt von der Einwilligung der Regierten herleiten; dass sobald eine Regierungsform diesen Endzwecken verderblich wird, es das Recht des Volkes ist, sie zu verändern oder abzuschaffen, und eine neue Regierung einzusetzen, die auf solche Grundsätze gegründet, und deren Macht und Gewalt solchergestalt gebildet wird, als ihnen zur Erhaltung ihrer Sicherheit und Glückseligkeit am schicklichsten zu seyn dünket.“
Natürlich erschien auch zu dieser Zeit am Himmel ein Zeichen. Der Planet Uranus wurde wenige Zeit später 1781 von Herschel entdeckt. Ein Zeitumstand, der gerne angeführt wird um den Inhalt von Uranus - die Freiheit, den Wandel und die Unabhängigkeit- zu beschreiben. Der historische Vergleich zeigt, das es auch bis zum Ende der Periode des Pluto im Steinbock im Jahr 2023 zu ähnlichen Steuer- und Zollstreitigkeiten mit einem Boykott von Waren kommen wird, denn auch wie damals wachsen die Kriegskosten ins Unermessliche. ( 2008 + 15 Jahre = 2023 ) Die Kosten für all die weltweiten panzerschweren "humanitären Friedenseinsätze" nach dem Motto: "Bist du nicht willig - so brauch ich Gewalt" werden auch diesesmal den Druck der Steuerschrauben erhöhen und ins Groteske treiben, so dass sich manche Völker auf die Unabhängigkeitserklärung vom 04.07.1776 besinnen werden. No bail - send them to jail. Der Zeitvergleich zeigt die historische Dimension. Erkenntlich auch daran, dass Begriffe wie Steuerparadies und Steuerflucht oder Steuersünder zu zentralen Themen der Zeit werden. So treffen sich schon jetzt gewisse Kolonien des einstigen US-Weltreiches im Übergang des Pluto in den Steinbock um neue Strategien für ihre Rohwaren wie Öl und Gas zu entwerfen. Sie streben nach Unabhängigkeit von der USD-Diktatur, wie einst die Kolonisten. Golfstaaten denken an eine eigene Notenbank, wahrscheinlich mit einer eigenen ölgedeckten Währung und auch Russland, das mit den USA wieder, aufgrund des US-gestützten Angriffkrieges Georgiens durch Sacharschwilli, in einem Wirtschaftskrieg verfangen ist, versucht sich der Umklammerung durch den USD zu entziehen. Doch das tributpflichtige Gefängnis ist gut gestrickt. Die Falle wurde bereits im July 1973 gelegt, als Saudi Arabien zusammen mit den USA den Öldeal verabredeten. Im Prinzip wäre es einfach, das Öl nicht mehr in USD zu verkaufen, wie es der Iran schon mit Japan praktiziert, was den YEN Kurs mit nach oben trieb. Schnell wäre die Vorherrschaft des dollargestützten Imperiums beendet. Eine Spekulation auf die Viele schon lange warten indem sie den USD shorten.
Rubikon und Titanicvergleiche entsprechen sich.
Ein anderer Vergleich aus der Vergangenheit ist der gewesen, das das Traumschiff mit Namen Titanic unterhalb der Wasseroberfläche auf ein unsichtbares Hindernis gestossen und gesunken ist. Diese einfache Tatsache wird natürlich nur von Wenigen gesehen, weil 2008 gewaltige, politisch motivierte Rettungspakete den freien Markt vor dem Absaufen in eine andere Zeit hinüberretteten und die Kosten des seit 1971 laufenden Papiergeldexperiments den "Steuerzahlern" weltweit auflasteten. Die Kosten der Bailouts zahlt der Chinese ebenso wie der Russe, der Araber und Europäer. Der USD als Leitwährung und Leitwolf machts möglich. Damit hat sich die Überschreitung des Rubikon mit dem Übertritt des Pluto in 00° Steinbock erfüllt. Was nun regiert ist Staatskapitalismus wie in den besten Sowjetzeiten. Satt freier Marktwirtschaft herrscht nun die freie Planwirtschaft. Untergegangen sind die größten Investmentbanken der Welt. Weitere werden folgen. Den Bankenindex BIX zu shorten war rückwärts betrachtet - schlicht genial. Da könnte der Wissenschaftsrat kunkeln was er will.
Wann schrieb ich dies? Na als es Zeit war, im Herbst 2007. Verstehen sie, warum ich mich darüber mockiere, das nun astrologische Hausmamis aus Astrologie-Heute davon sprechen, dass die Astrologie die Krise von 2008 schon im August 2008 richtig prognostizierte. Im August 2008!!! Da ziehts einem glatt die Schuhe aus für solch eine Unverschämtheit. Das ist so, als ob ein Berliner Astrologe im Januar 1945 anhand der Sterne prognostiziert hätte: Bomben werden fallen. Firmen werden bankrott gehen. Welchen Wert haben solche Astrologen und welchen Wert hat solch eine Astrologie? .... August 2008.... Hahaha ..... der Witz der Geschichte. Traurig aber wahr. Dabei kenne ich keinen Astrologen der sich darüber kritisch äußert.
Themenwechsel
Da stehen wir nun, und wissen nichts damit anzufangen, denn alles läuft wie gewohnt weiter. Wirklich alles - und- stehen wir wirklich oder fließen wir dahin weil wir keinen Standpunkt kennen? Die Astrologen geben wieder ihre Prognosen ab, wie vorher auch, obwohl sie mehrheit- und einheitlich das Kommende nicht sahen, sei es aus Unkenntnis oder Inkompetenz oder weil sie zu feige waren diese Finanzkatastrophe beim Namen zu nennen. Nun startet 2009. Wie dem auch sei - Milliarden und Abermilliarden wurden versenkt, aber was heißt schon Milliarden? Vielmehr waren es viele 1000 Mrd. Der Schaden beziffert sich in Billonen. Die Kreppa die am 09.08.2007 ausgebrochen ist - siehe Vorbeben von T. Bayer - war so schlimm, das sich selbt Millardäre aufgrund falscher Beratung oder Fehlinvestitionen das Leben nahmen. Was wir sehen sind die Reste eines untergegangenen Schiffes, das zerbrochen am Meeresgrund auf kommende Historiker und Tauchflotten wartet, ein Wrack. Was wir sehen ist kein Schiff mehr, sondern sind nur noch Rettungsboote mit Überlebenden an Bord, denen man den Namen Rettungspakete verlieh. Ein Hartz8 für die Finanzwelt. Also, was hat sich schon grossartig geändert? Wir leben noch, sind nicht verarmt, sondern reicher geworden - und das nicht nur an Erfahrung. Der Astrologie sei Dank, Apollon sei Dank und ich erwäge eine Pilgerfahrt nach Delphoi zum einstigen Heiligtum um dort zusammen mit Freunden ein Saufgelage mit griechischem Wein abzuhalten.
Nun, die Vorzeichen haben sich geändert, der neue Marktakteur ist seit 2008 nicht mehr der Markt sondern der Staat mit seinen schier unbegrenzten Garantien. Ein Staat, der Weltstaat, der per Gesetz die Leerverkäufe verbieten ließ. Dabei ist Alles so verdächtig ruhig und diese Ruhe erinnert mich an eine Ruhe nach dem Sturm. So interessiert es mich derzeit nicht wohin die vom Staat aufgekauften Aktienmärkte gehen, denn diese werden und müssen den Zinsen folgen, die seltsamerweise mit dem Übergang des Pluto über die 00° Linie gegen Null tendieren. So billig war das Geld noch nie. Das ist richtig, nur nicht für Sie und nicht für mich. Denn für uns wird das knappe Geld und die Kreditzinsen teuerer. Gut also , wer keinen mephistoischen Kredit braucht.
Um mit dieser neuen Sachlage richtig umzugehen braucht es einige Zeit. Um die Konstellationen richtig zu deuten und zuzuordnen ebenso. Man muss sich fragen, wie sich die Veränderung im Nenner auf die anderen Konstellationen auswirken, die nicht losgelöst und isoliert von diesem Zeitgeschmack erscheinen können. Die Aufgabe ist gewaltig und schwierig. Da kommt 2009 die Venus ins Spiel, die, wie alle 19 Monate im Jahr 2009 rückläufig ist.
2008 war für Spicaleser ein hervoragendes Jahr.
2009 - Ausblicke
2009 ist wird ein Jahr rückläufiger Planeten. Rückläufig ist nicht nur Venus sondern auch Mars. Venus etwa, schaltet vom 07.03.2009 - 18.04.2009 den Rückwärtsgang ein. Mit was diese neue Erscheinung meiner Ansicht nach korreliert - erfahren Sie im Artikel - Die rückläufige Venus 2009
2009 - You are welcome.
2008 - Gesammelte Zeitprognosen und Chronik
Indes, die prognostischen Erfolge Spicas in 2008 können sich sehen lassen, Nicht alle, wie etwa Weizen, aber erstaunlich viele Prognosen sind teils tagegenau ( Chinacrash 17.03.08 und Platin ) manchmal Wochengenau eingetroffen. Das diese vortreffliche Ausbeute nicht größere Wellen schlägt verwundert manchen doch sehr, wundert einen aber nicht, wenn man weiss, dass im Land der geistigen Pygmäen ein ungeschriebenes Gesetz gilt - indem jeder unter Strafe der Nichtbeachtung steht, der größer ist als die Pygmäen. - Multatuli. Größer als Pygmäen zu sein ist aber für einen normalen Menschen kein sonderliches Problem. Insofern sehe ich die Zeitdiagnosen zu den Rohstoffen, Währungen, Indizes, oder Edelmetalle als etwas völlig normales einerseits, aber dennoch als etwas Herausragendes andererseits an. Mir genügt es zu wissen: Spica war auch 2008 ein Leitstern.
Die angefügten Charts, die ich für alle Skeptiker und Kritiker angefügt habe, und die sich auf im Voraus gemachte Zeitprognosen beziehen, sprechen für sich auch ohne Worte, so dass ich den EU Kommissären völlig recht geben kann, die meinten: "Die Wahrsagerei habe nur unterhalterischen aber keinen prognostischen Wert". Unterhalten haben wir uns gut, wenn ich alleine an die köstliche Überschrift denke: UPPS - die UBS Pannenshow. vom 14.02.2008
UPPS - die UBS Pannenshow. vom 14.02.2008
Oohla - die Vola: Vola Put
XOI 2008 Put - vom Mai 2008
Platinput: Platin in plutonischen Zeiten.
CRB-Index Put:

Kupfer Put: Kupfer an der Zeitmauer

Zucker Put: Gib dem Affen Zucker.
Ölprognose: Zum Öl bitte rechts abbiegen.

China crash - Shanghai Noon
Dax Put - 16.10.2008

Euro Put August 08 : Vom Ursprung des Euro
Deutsche Bank - Im Visier
American Express - Kreditkartenkrise
Google Put - Zehn Jahre google
S&P 500 Put in 2008
Alle Zeitprognosen in 2008:
| 75 | 29.05.2008 12:04 | Geschützt: Saison bei Rohstoffen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 394 | 29.05.2008 11:45 | Geschützt: XOI 2008 | ||||||
| 425 | 22.05.2008 10:08 | Geschützt: Soros in Moll - Ungarische Musik | ||||||
| 424 | 22.05.2008 09:52 | Geschützt: Vom Musterknaben zum Sorgenkind | ||||||
| 292 | 21.05.2008 12:16 | Geschützt: Urgestein CRB-Index | ||||||
| 408 | 18.05.2008 19:36 | Geschützt: DAX - der kleine Überblick | ||||||
| 395 | 12.05.2008 10:40 | Das Ära-Horoskop | ||||||
| 392 | 11.05.2008 08:53 | Gold-Silber-Ratio: 16-101 | ||||||
| 390 | 10.05.2008 11:42 | Geschützt: Oohla, die Vola. | ||||||
| 388 | 09.05.2008 14:28 | Geschützt: Linde 2008: Schwache Industrie - schlechtes Zeichen | ||||||
| 382 | 09.05.2008 11:57 | Geschützt: Natürliche Wendepunkte | ||||||
| 381 | 07.05.2008 12:39 | Yahoo - falsch gepokert! | ||||||
| 252 | 01.05.2008 11:30 | Gesetz der Synchronizität | ||||||
| 368 | 01.05.2008 10:26 | Im Bett des Prokrustes | ||||||
| 353 | 30.04.2008 13:01 | Geschützt: Kupfer 2008 | ||||||
| 362 | 30.04.2008 12:22 | Geschützt: Mars macht mobil, bei…. | ||||||
| 358 | 30.04.2008 11:18 | Mai 2008 | ||||||
| 322 | 18.04.2008 11:51 | Stierkampf! - Ole´ | ||||||
| 321 | 17.04.2008 18:30 | 38.Brief in die chinesische Vergangenheit | ||||||
| 307 | 16.04.2008 08:47 | Geschützt: Nachrichten zum Petrodollar. | ||||||
| 308 | 15.04.2008 21:33 | Geschützt: Das grosse Erdtrigon - carpe diem | ||||||
| 297 | 13.04.2008 12:46 | Geschützt: Das Zertifikatefenster | ||||||
| 289 | 09.04.2008 10:02 | USA und Bush unter Mars/Sonne | ||||||
| 285 | 04.04.2008 15:30 | Geschützt: Upps - die UBS-Pannenshow Forecast | ||||||
| 263 | 28.03.2008 10:43 | Vorher und Nachher | ||||||
| 260 | 26.03.2008 13:29 | Geschützt: Tageskonstellation 26.03.2008 | ||||||
| 246 | 23.03.2008 13:58 | Geschützt: Zeitvergleich eines Niveaulosen | ||||||
| 213 | 13.03.2008 11:07 | Geschützt: HUI PUH - das Schlossgespenst | ||||||
| 215 | 12.03.2008 16:03 | Die Keynesianische Krise | ||||||
| 207 | 09.03.2008 10:28 | Crash oder Nichtcrash? | ||||||
| 192 | 08.03.2008 13:49 | Geschützt: Der Petrodollar | ||||||
| 197 | 01.03.2008 13:23 | Geschützt: Stagflation astrologisch gesehen | ||||||
| 193 | 28.02.2008 13:28 | Geschützt: Monddaten 2008 | ||||||
| 185 | 25.02.2008 14:16 | Geschützt: Sonne-180-Saturn | ||||||
| 182 | 20.02.2008 11:45 | Geschützt: Zum Öl, bitte rechts abbiegen | ||||||
| 181 | 14.02.2008 11:48 | Recherche UBS AG Firsttrade | ||||||
| 179 | 13.02.2008 10:33 | Unklare Buchungen | ||||||
| 99 | 05.02.2008 12:42 | Geschützt: Einkaufszeiten für Silber in 2008 | ||||||
| 120 | 05.02.2008 12:25 | Geschützt: Tip: Nächste YEN-Hoch März 2008 | ||||||
| 144 | 24.01.2008 12:54 | Geschützt: Der goldene Kompass | ||||||
| 139 | 19.01.2008 18:14 | Geschützt: COF- Gefährliche Spirale | ||||||
| 126 | 16.01.2008 10:16 | Geschützt: Euro zu US-Dollar | ||||||
| 105 | 11.01.2008 15:14 | Über sieben Brücken musst Er gehn. | ||||||
| 104 | 09.01.2008 12:09 | Geschützt: Der Angriff auf den Goldpreis | ||||||
| 101 | 07.01.2008 23:49 | Goldminen, Dow und der Jupiter-Saturnzyklus | ||||||
| 95 | 02.01.2008 16:08 | Geschützt: Greenspan in 2008 | ||||||
| 86 | 31.12.2007 13:23 | Geschützt: Tradingkalender Januar 08 | ||||||
| 69 | 24.12.2007 11:15 | Geschützt: Prognose HUI in 2008 | ||||||
| 65 | 23.12.2007 12:56 | Geschützt: 2012 - Das Ende des Mayakalender | ||||||
| 58 | 23.12.2007 11:59 | Marszyklen - Immobilienkrise und Silberkrieg. | ||||||
| 54 | 22.12.2007 17:18 | Komplementärwährung 1932: Im Zeichen von Pluto/Uranus | ||||||
| 50 | 21.12.2007 15:56 | Finanzkrise 2007 und das Jahr 1836. | ||||||
| 47 | 14.12.2007 09:49 | Geschützt: 2008 - Das Jahr | ||||||
| 46 | 13.12.2007 21:30 | Geschützt: Aus der goldenen Muschel -oder - Die zweite Phase des Goldbullenmarkts | ||||||
| 42 | 13.12.2007 15:18 | Geschützt: Bruchstellen der Zeit: 2007 bis 2009 | ||||||
| 38 | 13.12.2007 14:46 | Geschützt: Silberspekulationen 2008 | ||||||
| 31 | 13.12.2007 11:30 | Geschützt: Dow Jones und der 13 jährige Jupiter00Pluto Zyklus | ||||||
| 29 | 11.12.2007 11:31 | Geschützt: 2008 - Die Entdeckung Utopias oder Pluto im Wendekreis des Steinbock | ||||||
| 55 | 01.01.1970 01:00 | Geschützt: Das kommende Goldverbot - Zeitprognose | ||||||
| 56 | 01.01.1970 01:00 | Geschützt: Der Zerfall des Goldkartells I- Zeitprognose | ||||||
| 88 | 01.01.1970 01:00 | Geschützt: Wahljahr USA | ||||||
| 374 | 01.01.1970 01:00 | Neptun-30-Uranus |
| 1 | Selffullfilling OIX | Donnerstag, 11. Dezember 2008 | spica | 59 |
| 2 | OPEC - let there be rock : Geschützt | Sonntag, 07. Dezember 2008 | spica | 71 |
| 3 | „Kreppa“, die Krise | Samstag, 29. November 2008 | spica | 636 |
| 4 | Ende der Tributzahlungen | Donnerstag, 27. November 2008 | spica | 224 |
| 5 | US-Treasuries - All in : Geschützt | Mittwoch, 26. November 2008 | spica | 61 |
| 6 | ZB Russland : Geschützt | Freitag, 21. November 2008 | spica | 79 |
| 7 | Wirtschaftskrise No-6 und 7 : Geschützt | Samstag, 15. November 2008 | Spica | 67 |
| 8 | Risiko – ja bitte! : Geschützt | Mittwoch, 29. Oktober 2008 | spica | 108 |
| 9 | BoE II : Geschützt | Dienstag, 28. Oktober 2008 | spica | 90 |
| 10 | Altana 2009 : Geschützt | Dienstag, 28. Oktober 2008 | spica | 55 |
| 11 | VW-Verluste durch Kursgewinn : Geschützt | Dienstag, 28. Oktober 2008 | spica | 54 |
| 12 | Saturn/Jupiter 1 : Geschützt | Montag, 27. Oktober 2008 | spica | 221 |
| 13 | Der Goldpreistunnel | Samstag, 25. Oktober 2008 | spica | 344 |
| 14 | Der Welt-Geldbetrug | Donnerstag, 23. Oktober 2008 | spica | 963 |
| 15 | Finanzkrise : Geschützt | Donnerstag, 23. Oktober 2008 | spica | 70 |
| 16 | Jupiter/Neptun 2009 : Geschützt | Freitag, 17. Oktober 2008 | spica | 93 |
| 17 | Lösung auf Zeit - Gerettet! : Geschützt | Montag, 13. Oktober 2008 | spica | 90 |
| 18 | Vor der Häutung : Geschützt | Samstag, 11. Oktober 2008 | spica | 72 |
| 19 | Garantieversprecher | Mittwoch, 08. Oktober 2008 | spica | 260 |
| 20 | Weltfinanzsystem : Geschützt | Montag, 06. Oktober 2008 | spica | 103 |
| 21 | 1929 : Geschützt | Montag, 29. September 2008 | spica | 52 |
| 22 | Der zerbrochene Goldkrug | Samstag, 27. September 2008 | spica | 694 |
| 23 | US-Treasuries : Geschützt | Montag, 22. September 2008 | spica | 57 |
| 24 | In Go(l)d we trust | Donnerstag, 18. September 2008 | spica | 129 |
| 25 | Das Undenkbare denken | Dienstag, 16. September 2008 | spica | 612 |
| 26 | Vreneli 1897 : Geschützt | Samstag, 13. September 2008 | spica | 52 |
| 27 | Übernahmeoption : Geschützt | Freitag, 12. September 2008 | spica | 74 |
| 28 | Zehn Jahre Google : Geschützt | Sonntag, 07. September 2008 | spica | 41 |
| 29 | Etruscan Miningreport : Geschützt | Montag, 01. September 2008 | spica | 72 |
| 30 | Bankeinlagenfond FDIC | Freitag, 29. August 2008 | spica | 249 |
| 31 | US-Dollar : Geschützt | Donnerstag, 21. August 2008 | Spica | 112 |
| 32 | Deutsche Bank im Visier : Geschützt | Donnerstag, 21. August 2008 | spica | 85 |
| 33 | Newmont Mining Report : Geschützt | Dienstag, 19. August 2008 | spica | 64 |
| 34 | Edelmetallausblick : Geschützt | Dienstag, 19. August 2008 | spica | 110 |
| 35 | Tradingkalender | Dienstag, 12. August 2008 | spica | 185 |
| 36 | Spica´ Tradingkalender : Geschützt | Montag, 11. August 2008 | spica | 104 |
| 37 | RTSI Sichtung : Geschützt | Freitag, 01. August 2008 | spica | 57 |
| 38 | John Maynard Keynes : Geschützt | Mittwoch, 23. Juli 2008 | spica | 19 |
| 39 | American Express : Geschützt | Mittwoch, 23. Juli 2008 | spica | 62 |
| 40 | S&P 500 in 2008 : Geschützt | Freitag, 18. Juli 2008 | spica | 93 |
| 41 | Das Damoklesschwert : Geschützt | Freitag, 11. Juli 2008 | spica | 90 |
| 42 | Kupfer - an der Zeitmauer? : Geschützt | Donnerstag, 10. Juli 2008 | spica | 58 |
| 43 | Freddie Mac - Inside USA : Geschützt | Mittwoch, 09. Juli 2008 | spica | 54 |
| 44 | Krise der 68-er : Geschützt | Mittwoch, 02. Juli 2008 | spica | 52 |
| 45 | Stunde der Wahrheit 2012 | Freitag, 27. Juni 2008 | spica | 472 |
| 46 | Stagflation : Geschützt | Sonntag, 22. Juni 2008 | spica | 37 |
| 47 | Shanghai Noon : Geschützt | Sonntag, 22. Juni 2008 | spica | 73 |
| 48 | Sturm über Wall Street : Geschützt | Donnerstag, 19. Juni 2008 | spica | 57 |
| 49 | Vorbeben 2012 | Sonntag, 15. Juni 2008 | spica | 345 |
| 50 | NYSE 2008 : Geschützt | Sonntag, 15. Juni 2008 | spica | 41 |
| 51 | Fernost: Einblicke : Geschützt | Sonntag, 15. Juni 2008 | spica | 39 |
| 52 | Die Rückkehr des 14.10.07 : Geschützt | Donnerstag, 05. Juni 2008 | spica | 57 |
| 53 | Dow Jones und der 13 jährige Jupiter00Pluto Zyklus : Geschützt | Donnerstag, 13. Dezember 2007 | spica | 70 |
| 54 | 2008 - Die Entdeckung Utopias oder Pluto im Wendekreis des Steinbock : Geschützt | Dienstag, 11. Dezember 2007 | spica | 34 |
Chronik der Krise an der Börse
In Frankfurt wurden die Bücher geschlossen, das Börsenjahr ist zu Ende. Ungeachtet der zuletzt guten Stimmung am Markt hinterlässt 2008 einen schalen Nachgeschmack. FTD.de nennt die aus Sicht der Börsianer wichtigsten Ereignisse.
2. Januar: Der Dax rückt mit 8100 Punkten bis auf rund 50 Punkte an sein Rekordhoch vom 13. Juli 2007 heran.
15. Januar: Der Münchener Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) schockiert die Börse mit unerwarteten Abschreibungen infolge der Finanzkrise. Die Aktie bricht um 35 Prozent ein.
21. Januar: Rezessionsängste lösen an Europas Börsen Panik aus. Der Dax fällt um sieben Prozent - der größte prozentuale Verlust seit den Anschlägen vom 11. September 2001.
22. Januar: Noch vor Börseneröffnung in den USA senkt die US-Notenbank Fed auf einer Krisensitzung die Zinsen um 75 Basispunkte auf 3,5 Prozent und bremst damit die Talfahrt der Börsen weltweit. Am 30. Januar folgt ein weiterer Zinsschritt auf drei Prozent.
24. Januar: Riskante Transaktionen eines Händlers kosten die französische Großbank Societe Generale 4,9 Milliarden Euro.
16. März: Die fünftgrößte US-Investmentbank Bear Stearns ist pleite und wird an JP Morgan notverkauft.
17. März: Die Börsen-Talfahrt beschleunigt sich. Die Anleger fliehen ins Gold, dessen Preis mit 1030,80 Dollar ein Rekordhoch erreicht.
18. März: Die Fed senkt den Leitzins um 75 Basispunkte auf 2,25 Prozent. Am 30. April senkt sie weiter auf 2,00 Prozent.
3. Juli: Die EZB erhöht die Zinsen auf 4,25 Prozent.
11. Juli: Der Ölpreis stellt mit 147,27 Dollar je Barrel (159 Liter) US-Leichtöl ein Allzeithoch auf.
15. Juli: Der Euro erreicht mit 1,6038 Dollar einen Rekord.
8. September: Die angeschlagenen US-Hypothekenbanken Fannie Mae und Freddie Mac werden verstaatlicht.
14. September: Die US-Investmentbank Lehman Brothers ist pleite. Der Rivale Merrill Lynch schlüpft in letzter Minute unter das rettende Dach der Bank of America.
15. September: Die großen Notenbanken öffnen die Geldschleusen und schießen Milliarden in den Geldmarkt.
15. September: Der Ölpreis fällt unter 100 Dollar.
17. September: Mit einem Notkredit über 85 Mrd. $ greift der US-Staat dem Versicherer AIG unter die Arme. Der Branchenführer wird quasi verstaatlicht.
29. September: Eine Gruppe deutscher Banken und der Bund sichern vorerst das Überleben der HRE, deren Aktien um 74 Prozent auf 3,52 Euro abstürzen.
4./5. Oktober: Während der deutsche Staat die Garantie für private Einlagen übernimmt, scheitert das Rettungspaket für die HRE. Die Bank steht erneut vor dem Abgrund.
8. Oktober: Die weltgrößten Notenbanken senken in einer abgestimmten Aktion die Zinsen, in der Euro-Zone beträgt er nun 3,75 Prozent und in den USA 1,50 Prozent.
11. Oktober: Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy kündigen ein Rettungspaket für die Finanzbranche an. Der Dax schießt Montag darauf um 11,4 Prozent in die Höhe. Es ist der größte Tagesgewinn seiner Geschichte.
28. Oktober: Der spektakuläre Höhenflug der VW-Aktie beschert dem Dax mit 11,2 Prozent den zweitgrößten Kursgewinn seiner Geschichte. In der Spitze erreichen VW-Aktien ein Rekordhoch von 1005 Euro.
4. Dezember: Die EZB senkt den Leitzins überraschend um 75 Basispunkte auf 2,50 Prozent. Es ist der größte Zinsschritt der Notenbank seit ihrer Gründung vor gut zehn Jahren.
11. Dezember: In New York wird Bernard Madoff festgenommen. Dem 70-jährigen früheren Nasdaq-Chef wird vorgeworfen, mit einem Schneeballsystem Investoren um 50 Milliarden Dollar geprellt zu haben.


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