2008 - Der Rubikon ist überschritten

Sicher fragen Sie sich, was das neue Jahr bringen wird, was man im Jahr 2009 an Ereignissen so alles erwarten kann.  Eines ist gewiss: Viel Spielraum zum Spekulieren und zu Gewinnen. Jupiter steht in 2009 zusammen mit Neptun im Wassermann ( Jupiter-00-Neptun ). Spielen und Gewinnen ist dem löwischen  Homo Ludens zu allen Zeiten zu eigen, während dem jungfräulichen Homo ökomimicus und dem stierigen  Homo Faber die Haare zu Berge stehen, weil das Grauen  der roten Zahlen regiert.

Zunächst gilt mein Dank meinen Lesern, die mich mit vielerlei Informationen versorgten und Spica auf den teils unübersichtlichen Weg des Zukünftigen begleiteten. 130000  Hits in einem Jahr finde ich beachtlich. Deshalb an dieser Stelle mein Dank. Danke auch für all die vielen Emails und Fragen  die nicht alle wunschgemäß beantwortet werden konnten. Warum etwas sagen, wenn man die Antwort nicht sicher weiss?  Es  ist nie mein Ziel gewesen Utopisches zu erreichen, sondern das Wirkliche als Mögliches durch die Augen eines untypischen Astrologen zu beleuchten. Rückwärtig betrachtet sind Spicas Landschaften der Zeit für Etliche eine sehr praktikable und teils profitable Orientierung in der Zeit gewesen, wofür der Artikel zum Industriemetall Kupfer - An der Zeitmauer  - stellvertretend für all die anderen Prognosen stehen soll, weil der Text den Inhalt der Zeit in 2008 am besten traf.

 Kupfer - An der Zeitmauer- vom 10.07.2008

Die Zeitmauer; was für eine überragende Beschreibung der Zeit und ihrer Inhalte. und das in Bezug auf ein Industriemetall. Verständlich wird diese Qualität der Zeit allein durch den Chart. Man muss diesen  exakten Wissenschaftskritikern schon recht geben: ´Die Astrologie hat auch 2008 völlig versagt´wenn, ja wenn man Spicas Zeitprpgnosen außen vor läßt. Man sieht es sehr deutlich am Chart, der Chart lügt. Was gibt es weiteres zu sagen über das Jahr 2008 was wir nicht schon wissen? Nun, man kann in historischen Zeiten wie diesen, nur mit historischen Vergleichen aufwarten. Meines Erachtens standen wir 2008 nicht nur an der Zeitmauer, sondern es wurde auch " der Grenzfluss überschritten" Aber was heißt überschritten? - Um sich die Füsse nicht nass zu machen,  wurde sich räuberisch hinübergemogelt -   ließen sich einige Wenige von Anderen Vielen über den Fluss der Erfahrung sanft hinübertragen. Dabei blieb kein Auge trocken. Wie Kristopherus trug der Esel  Steuerzahler die Last der untergegangenen Finanzwelt auf den Schultern. Mit dem Unterschied, das es sich nicht um ein Kind handelte, sondern um Bankster die  sich zusammen mit ihren Freundesdieben aus Politik entschieden sich über die Schweinefurt tragen zu lassen. Der Steuerzahler wurde nicht gefragt - Esel bleibt halt Esel. Wär ja noch schöner wenn man einen Esel fragen müsste: Willst du - oder willst Du nicht?   


Historisches - Cäsars Tabubruch

Am 10.01.0049 vor unserer Zeitrechnung hat Ceasar auch einen Grenzfluss überschritten und den Befehl durch den Senat, nach Rom zurückzukehren verweigert, da er wusste, es würden ihn dort Prozesse aufgrund seiner Feldherrentätigkeit erwarten. Er überquerte mit seinen Legionen  den Rubikon, den Grenzfluss zu Rom und attackierte mit seinen Truppen seine damaligen Gegner im Senat aus der patrizischen Oberschicht. Damit  löste er einen Bürgerkrieg aus. Auch das war ein historischer Moment. Wenige Zeit später erklärte er sich als Imperator auf Lebenszeit. Aus diesem Tabubruch gegen die Verfassung entstammt auch der Spruch: "Der Würfel fällt nun" der uns eher bekannt ist als:

"Die Würfel sind gefallen" - "Alea iacta est"

Cäsar überschreitet den Rubikon

Auch 2008 sind die Würfel gefallen. "Der Rubikon hätte von den Regierungen nicht überschritten werden dürfen!" Sie hätten es akzeptieren müssen, das sich der gesamte Kapitalmarkt  vehement verzockte und in die epochale Falle der astrologischen Konstellationen tappte, weil Zeit nie endlos ist, sondern endlich. Doch in einer Form von Staatsgigantomanie akzeptierten gewisse Regierungen in Ost und West diese Tatsache nicht. Stattdessen finanzierten Sie mit fremden Geldern die Bailouts.   Gelder die sie ursprünglich  treuhänderisch zu verwalten hätten,  Schilder wie: "No bail - send them to jail" oder "Jump - you fuckers" zeigten das Einige begriffen haben, von wem und wie sie betrogen werden. Das Finanzsystem ist korrupt - keine Frage. Mit der Verstaatlichung von großen Teilen der einstigen Vorzeigehäuser aus der Finanzwelt,  traten wir als Gesamtes ein einen neuen, weltumspannenden Staatskapitalismus ein, wie er mit  dem Übergang des Pluto in Steinbock 270° angezeigt ist. Auch dieser Übertritt wird in die Weltgeschichte eingehen, da bin ich mir ziemlich sicher. Dieser gigantische Betrug, dieser sagenhafte Raub der Obertanen an den Untertanen die immer noch an eine besondere Form der Demokratie glaubenist, war historisch.

Nachdem einmal der Rubikon überschritten ist, vollziehen sich die  weiteren Ereignisse mit der Eigendynamik militärischer Sachlogik" Der einstige deutsche Bundespräsident Johannes Rau sprach vom Rubikon, den etwa die Biowissenschaften nicht überschreiten dürften und forderte vor Jahren: "In einer gesitteten Gesellschaft muss es allgemein verbindliche Grenzen geben, und wer den Rubikon überschreiten will, dem muss Einhalt geboten werden" Dabei sagte er nicht, wer dem Treiben Einhalt gebieten könnte. Die Politiker etwa, die wie in untergegangenen Systemen DDR und UdSSR, dem Staatssozialismus anbeten? Auch da hieße es: Reichtum für einige -Armut für Viele und Freiheit für die politische Kaste. Niemand fällt auf, das es ehemalige DDR-Bürger sind, die in Deutschland  den alten Honneckerträumen folgen, wiewohl sie es doch besser wissen müßten. Zumindest Finanztechnisch mutierte die BRD zu einer Art BR-DDR, oder wie viele meinen zu einer DDRlight.

Von sozialisierten Untergangsstaaten wissen wir, dass es bekanntlich auch keine Firmenpleiten gab. Der Staat war die Firma.  Der Staat garantierte das Überleben und die Sicherheit. Nur, wer schützte die Bürger vor dem Staatsbankrott? Der Bürger  war damals wie Heute der Bürge und das Opfer zugleich, der wie im Malstrom des Edgar Allen Poe zuerst hin und hergeworfen und dann zermahlen wird.  In der Tat, wir leben in historischen und überaus interessanten Zeiten. Wenn also das Unwort des Jahres 2008 Finanzkrise war, so war historisch das durch die Medien am auffälligsten verwendete Adjektiv. 

Der freie Markt, der nach der Idee des Kapitalismus für ausgleichende Gerechtigkeit sorgt, ist 2008 untergegangen wie einst die römische Republik 49 vor unserer Zeitrechnung. Was entstand, nachdem der Rubikon einmal überschritten worden ist, wissen wir aus der römischen Geschichte. Aus einer Republik wurde ein Imperium. Ein Imperium mit einem Imperator auf Lebenszeit; Was fortan herrschte war der Cäsarismus, aus dem sich später die Worte für Zä-Zar und Kai-Zar ableiteten.Seltsam denke ich mir, irgendwie scheint sich die Geschichte immer mal zu wiederholen, wie sonst ist dieses Phänomen der Ohbamanie zu erklären. Die Herde will einen Cäsar, sie will einen charismatischen Führer, dessen Anweisungen sie blind folgt. Zu tief sitzt bei der Masse der Glaube an das Heil durch einen Führer, der wie einst Moses die gierige Herde in ein gelobtes Land führen soll. Dort warten saftige Weiden - profitable Gewinne. 

Nun, die Geschehnisse am Rubikon sind lange her - 2058 Jahre. Mit dem Übergang des Pluto über 00° Steinbock - haben wir im Gesamten den astrologischen Grenzfluss "Rubikon" überschritten. Wir stehen damit  wie von Spica angekündigt Am Goldenen Tor zum Eingang nach Eldorado. Ob das den Einzelnen aufgrund der historischen Ereignisse und Dimension sofort ins Bewusstsein drängt oder im Unbewussten verbleibt kann ich nicht sagen, ist  auch zweitrangig. Historisch betrachtet vollziehen sich die Dinge die da kommen mit militärischer Präzession, Tröpje for Tröpje. Sandkorn für Sandkorn fällt, rinnt und häuft sich auf, so wie die Schulden der Staaten. Was für ein Sandberg, was für ein Schuldenberg.

Mit Legionen von Hilfsmilliarden  gingen die modernen Cäsare über den Grenzfluss  der Staatsverschuldungen hinaus,  überschritten die Obergrenze des festgelegten Schuldengrenze ums Zigfache. Schuldenuhren mussten erweitert werden, und der Begriff Milliarden erhielt eine völlig neue Dimension die einen zwangsläufig nur an eines denken läßt. An zeiten der Hyperinflation. Nur in  Zeiten der aggressiven Gelddruckerei wurde mit Milliarden und Billionen so um sich geschmissen wie Heute. Dabei spiele ich nicht nur auf Simbabwe an, denn auch dort verlassen  Mrd-Scheine  die Zentralbank. Allerdings ist dies der einzige Hinweis auf eine hyperinflationäre Zeit. Bei uns zumindest veränderten sich die Preise des täglichen Bedarfs wenig oder gar nicht. Wie aber ist das möglich? Auch dafür gibt es geschichtlich vergleichbare Zeiten und Analogien.  Blieben nicht auch in Deutschland zwischen 1933 und 1945 die Preise für viele Lebensmittel einigermassen stabil? Aber wie wurde diese Stabilität ermöglicht, während rundherum alles auseinandergebrochen ist? Irgend etwas hörte ich von Mefo-Wechseln, die unterschrieben wurden um kurzfristige Kredite auf die Zukunft zu nehmen. Die Wechsel mussten akzeptiert werden. Bezahlt wurde später - nach 1945, nachdem das militärische Fiasko eingetreten war. Die Wechselreiterei flog in die Luft und dem Staat um die Ohren. Was kam war eine Währungsreform zur Sommersonnenwende am 21.06.1948 der dann am 01.07.1990 nach 42 Jahren eine zweite folgte. Wie damals zu Cäsars Zeiten geht  es natürlich auch Heute um Geld - um viel Geld. Geld und Schulden  soll  auch bei der Ermordung Cäsars das Hauptmotiv gewesen sein. Er wollte das Zahlungsmittel "Sklaven" abschaffen. 

Themenwechsel - Plutowiederkehr

Meine Aufgabe sehe ich nicht darin, die einzelnen Zahlen dieses Fiaskos zu nennen, sondern die inhaltlichen Bezüge darzustellen und so machen wir einen weiteren geschichtlichen Rückblick. Wie im November 1762 steht auch Heute wieder dieser plutonische Hund am Wintersoltitium - am Eingang zum Hades - einem Übergang dem nur 14 Jahre später, am 04.07.1776 die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten 13 Staaten von Amerika - die - Declaration of Independence folgte. Auch damals ging es um das liebe Geld. Ausufernde Kosten, steuerliche Zwangsmassnahmen ohne Mitspracherecht und das Verbot durch England eine eigene unabhängige stabile Währung herauszugeben, erregte die Gemüter. 

Damals und Heute.

1763 und 2008 entsprechen sich. Um ihre Interessen gegenüber England gemeinsam geltend machen zu können, kamen Delegierte der Kolonien 1774 im Ersten Kontinentalkongress zusammen. Die Versammlung strebte einerseits eine friedliche Beilegung der Streitigkeiten an und appellierte an das britische Parlament, die Regierung und die Krone, um zu einer Kompromisslösung zu gelangen. Andererseits beschloss der Kongress einen Boykott britischer Waren. Nach ersten gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Kolonisten und britischen Truppen im Jahr 1775 entschieden sich die im Zweiten Kontinentalkongress versammelten Vertreter von 12 der 13 Kolonien für die Trennung vom Mutterland.Die Vorgeschichte dazu war das Ende des Siebenjährigen Krieges. Im Siebenjährigen Krieg von 1756-1763 ( Plutoingress Steinbock im November 1762 ziemlich exakt! ) hatten die 13 britischen Kolonien in Nordamerika ihre eigenen Interessen und die des Mutterlandes noch gegen die kolonialen Ambitionen Frankreichs verteidigt.

Nach 1763, mit dem neuen Inhalt; Pluto in Steinbock erfolgte ein Umdenken, da die britische Regierung, versuchte die Kriegskosten zum Teil durch die Erhöhung von Steuern und weiteren Abgaben in den Kolonien wieder hereinzuholen. Die daraus entstandenen Spannungen verschärften sich im Laufe der Jahre und resultierten direkt in restriktiven Maßnahmen des britischen Parlamentes, den Intolerable Acts und Coercive Acts (1774).

Im Kern ging es um die Frage, ob die britische Krone das Recht habe, in den Kolonien Steuern zu erheben, ohne dass deren Einwohner im Londoner Unterhaus vertreten waren. Unter dem Schlagwort no taxation without representation („keine Besteuerung ohne parlamentarische Repräsentation“) kam es am 16. Dezember 1773 zur offenen Rebellion - der Boston Tea Party. Es kam zum Steuer- und Zollstreit mit London, dem einstigen Finanzzentrum der Welt, dem die Unabhängigkeitserklärung folgte, mit einem Pluto Ende Steinbock - 297°. Deren Auszug wie folgt lautet.

Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, dass alle Menschen gleich erschaffen wurden, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt wurden, worunter Leben, Freiheit und das Streben nach Glückseligkeit sind. Dass zur Versicherung dieser Rechte Regierungen unter den Menschen eingeführt worden sind, welche ihre gerechte Gewalt von der Einwilligung der Regierten herleiten; dass sobald eine Regierungsform diesen Endzwecken verderblich wird, es das Recht des Volkes ist, sie zu verändern oder abzuschaffen, und eine neue Regierung einzusetzen, die auf solche Grundsätze gegründet, und deren Macht und Gewalt solchergestalt gebildet wird, als ihnen zur Erhaltung ihrer Sicherheit und Glückseligkeit am schicklichsten zu seyn dünket.


Natürlich erschien auch zu dieser Zeit am Himmel ein Zeichen. Der Planet Uranus wurde wenige Zeit später  1781 von Herschel entdeckt. Ein Zeitumstand, der gerne angeführt wird um den Inhalt von Uranus - die Freiheit, den Wandel und die Unabhängigkeit- zu beschreiben. Der historische Vergleich zeigt, das es auch bis zum Ende der Periode des Pluto im Steinbock im Jahr 2023 zu  ähnlichen Steuer- und Zollstreitigkeiten mit einem Boykott von Waren kommen wird, denn auch wie damals wachsen die Kriegskosten ins Unermessliche. ( 2008 + 15 Jahre = 2023 ) Die Kosten für all die weltweiten panzerschweren "humanitären Friedenseinsätze" nach dem Motto: "Bist du nicht willig - so brauch ich Gewalt" werden auch diesesmal den Druck der Steuerschrauben erhöhen und ins Groteske treiben, so dass sich manche Völker auf die Unabhängigkeitserklärung vom 04.07.1776 besinnen werden. No bail - send them to jail.  Der Zeitvergleich zeigt die historische Dimension. Erkenntlich auch daran, dass Begriffe wie Steuerparadies und Steuerflucht oder Steuersünder zu zentralen Themen der Zeit werden. So treffen sich schon jetzt gewisse Kolonien des einstigen US-Weltreiches im Übergang des Pluto in den Steinbock um neue Strategien für ihre Rohwaren wie Öl und Gas zu entwerfen. Sie streben nach Unabhängigkeit von der  USD-Diktatur, wie einst die Kolonisten. Golfstaaten denken an eine eigene Notenbank, wahrscheinlich mit einer eigenen ölgedeckten Währung und auch Russland, das mit den USA wieder, aufgrund des US-gestützten Angriffkrieges Georgiens durch Sacharschwilli, in einem Wirtschaftskrieg verfangen ist, versucht sich der Umklammerung durch den USD zu entziehen. Doch das tributpflichtige Gefängnis ist gut gestrickt. Die Falle wurde bereits im July 1973 gelegt, als Saudi Arabien zusammen mit den USA den Öldeal verabredeten. Im Prinzip wäre es einfach, das Öl nicht mehr in USD zu verkaufen, wie es der Iran schon mit Japan praktiziert, was den YEN Kurs mit nach oben trieb. Schnell wäre die Vorherrschaft des dollargestützten Imperiums beendet. Eine Spekulation auf die Viele schon lange warten indem sie den USD shorten. 

Rubikon und Titanicvergleiche entsprechen sich.

Ein anderer Vergleich aus der Vergangenheit ist der gewesen, das das Traumschiff mit Namen Titanic unterhalb der Wasseroberfläche auf ein unsichtbares Hindernis gestossen und gesunken ist. Diese einfache Tatsache wird natürlich nur von Wenigen gesehen, weil 2008 gewaltige, politisch motivierte Rettungspakete den freien Markt vor dem Absaufen in eine andere Zeit hinüberretteten und die Kosten des seit 1971 laufenden Papiergeldexperiments den "Steuerzahlern" weltweit auflasteten. Die Kosten der Bailouts zahlt der Chinese ebenso wie der Russe, der Araber und Europäer. Der USD als Leitwährung und Leitwolf machts möglich. Damit hat sich die Überschreitung des Rubikon mit dem Übertritt des Pluto in 00° Steinbock erfüllt. Was nun regiert ist Staatskapitalismus wie in den besten Sowjetzeiten. Satt freier Marktwirtschaft herrscht nun die freie Planwirtschaft. Untergegangen sind die größten Investmentbanken der Welt. Weitere werden folgen. Den Bankenindex BIX zu shorten war rückwärts betrachtet - schlicht genial. Da könnte der Wissenschaftsrat kunkeln was er will. 

Wann schrieb ich dies? Na als es Zeit war, im Herbst 2007. Verstehen sie, warum ich mich darüber mockiere, das nun astrologische Hausmamis aus Astrologie-Heute davon sprechen, dass die Astrologie die Krise von 2008 schon im August 2008 richtig prognostizierte. Im August 2008!!! Da ziehts einem glatt die Schuhe aus für solch eine Unverschämtheit. Das ist so, als ob ein Berliner Astrologe im Januar 1945 anhand der Sterne prognostiziert hätte: Bomben werden fallen. Firmen werden bankrott gehen. Welchen Wert haben solche Astrologen und welchen Wert hat solch eine Astrologie? .... August 2008.... Hahaha ..... der Witz der Geschichte. Traurig aber wahr. Dabei kenne ich keinen Astrologen der sich darüber kritisch äußert.

Themenwechsel

Da stehen wir nun, und wissen nichts damit anzufangen, denn alles läuft wie gewohnt weiter. Wirklich alles - und- stehen wir wirklich oder fließen wir dahin weil wir keinen Standpunkt kennen? Die Astrologen geben wieder  ihre Prognosen ab, wie vorher auch, obwohl sie mehrheit- und einheitlich das Kommende nicht sahen, sei es aus Unkenntnis oder Inkompetenz oder weil sie zu feige waren diese Finanzkatastrophe beim Namen zu nennen. Nun startet 2009. Wie dem auch sei - Milliarden und Abermilliarden wurden versenkt, aber was heißt  schon Milliarden? Vielmehr waren es viele 1000 Mrd. Der Schaden beziffert sich in Billonen. Die Kreppa die am 09.08.2007 ausgebrochen ist - siehe Vorbeben von T. Bayer - war so schlimm, das sich selbt Millardäre aufgrund falscher Beratung oder Fehlinvestitionen das Leben nahmen.  Was wir sehen sind die Reste eines untergegangenen Schiffes, das zerbrochen am Meeresgrund auf kommende Historiker und Tauchflotten wartet, ein Wrack. Was wir sehen ist kein Schiff mehr, sondern sind nur noch Rettungsboote mit Überlebenden an Bord, denen man den Namen Rettungspakete verlieh. Ein Hartz8 für die Finanzwelt. Also, was hat sich schon grossartig geändert? Wir leben noch, sind nicht verarmt, sondern reicher geworden - und das nicht nur an Erfahrung. Der Astrologie sei Dank, Apollon sei Dank und ich erwäge eine Pilgerfahrt nach Delphoi zum einstigen Heiligtum um dort zusammen mit Freunden ein Saufgelage mit griechischem Wein abzuhalten.


Nun, die Vorzeichen haben sich geändert, der neue Marktakteur ist seit 2008 nicht mehr der Markt sondern der Staat mit seinen schier unbegrenzten Garantien. Ein Staat, der Weltstaat, der per Gesetz die Leerverkäufe verbieten ließ.  Dabei ist Alles so verdächtig ruhig und diese Ruhe  erinnert mich an eine Ruhe nach dem Sturm. So interessiert es mich derzeit nicht wohin die vom Staat aufgekauften Aktienmärkte gehen, denn diese werden und müssen den Zinsen folgen, die seltsamerweise mit dem Übergang des Pluto über die 00° Linie gegen Null tendieren. So billig war das Geld noch nie. Das ist richtig, nur nicht für Sie und nicht für mich. Denn für uns wird das  knappe Geld und die Kreditzinsen teuerer. Gut also , wer keinen mephistoischen Kredit braucht.

Um mit dieser neuen Sachlage richtig umzugehen braucht es einige Zeit. Um die Konstellationen richtig zu deuten und zuzuordnen ebenso. Man muss sich fragen, wie sich die Veränderung im Nenner auf die anderen Konstellationen auswirken, die nicht losgelöst und isoliert von diesem Zeitgeschmack  erscheinen können. Die Aufgabe ist gewaltig und schwierig. Da kommt 2009 die Venus ins Spiel, die, wie alle 19 Monate  im Jahr 2009 rückläufig ist. 

2008 war für Spicaleser ein hervoragendes Jahr.

2009 - Ausblicke

2009 ist wird ein Jahr rückläufiger Planeten. Rückläufig ist nicht nur Venus sondern auch Mars. Venus etwa, schaltet  vom 07.03.2009 - 18.04.2009 den Rückwärtsgang ein. Mit was diese neue Erscheinung meiner Ansicht nach korreliert  - erfahren Sie im Artikel - Die rückläufige Venus 2009

2009 - You are welcome.

 

2008 - Gesammelte Zeitprognosen und Chronik

Indes, die prognostischen Erfolge Spicas  in 2008 können sich sehen lassen,  Nicht alle, wie etwa Weizen, aber erstaunlich viele Prognosen sind teils tagegenau ( Chinacrash 17.03.08 und Platin ) manchmal Wochengenau eingetroffen.  Das diese vortreffliche Ausbeute nicht größere Wellen schlägt verwundert manchen doch sehr, wundert einen aber nicht, wenn man weiss, dass im Land der geistigen Pygmäen ein ungeschriebenes Gesetz gilt - indem jeder unter Strafe der Nichtbeachtung steht, der größer ist als die Pygmäen. - Multatuli. Größer als Pygmäen zu sein ist aber für einen normalen Menschen kein sonderliches Problem. Insofern sehe ich die Zeitdiagnosen zu den Rohstoffen, Währungen, Indizes, oder Edelmetalle als etwas völlig normales einerseits, aber dennoch als etwas Herausragendes andererseits anMir genügt es zu wissen: Spica war auch 2008 ein Leitstern.

Die angefügten Charts, die ich für alle Skeptiker und Kritiker angefügt habe, und die sich auf im Voraus gemachte Zeitprognosen beziehen, sprechen für sich auch ohne Worte, so dass ich den EU Kommissären völlig recht geben kann, die meinten: "Die Wahrsagerei habe nur unterhalterischen aber keinen prognostischen Wert". Unterhalten haben wir uns gut, wenn  ich alleine an die köstliche Überschrift denke: UPPS - die UBS Pannenshow. vom 14.02.2008

UPPS - die UBS Pannenshow. vom 14.02.2008

 


 

Oohla - die Vola: Vola Put

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 XOI 2008  Put - vom Mai 2008

 


 

Platinput: Platin in plutonischen Zeiten.

 

CRB-Index Put:

 

Kupfer Put: Kupfer an der Zeitmauer

 

Zucker Put: Gib dem Affen Zucker.

 

Ölprognose: Zum Öl bitte rechts abbiegen.

 

 

China crash - Shanghai Noon

 

Dax Put - 16.10.2008

 

Euro Put August 08 : Vom Ursprung des Euro

 


Deutsche Bank - Im Visier



American Express - Kreditkartenkrise

 

 

Google Put - Zehn Jahre google

S&P 500 Put in 2008 

Alle Zeitprognosen in 2008:

75 29.05.2008
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Geschützt: Saison bei Rohstoffen            
394 29.05.2008
11:45
Geschützt: XOI 2008            
425 22.05.2008
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Geschützt: Soros in Moll - Ungarische Musik            
424 22.05.2008
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Geschützt: Vom Musterknaben zum Sorgenkind            
292 21.05.2008
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Geschützt: Urgestein CRB-Index            
408 18.05.2008
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395 12.05.2008
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Das Ära-Horoskop            
392 11.05.2008
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Gold-Silber-Ratio: 16-101            
390 10.05.2008
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Geschützt: Oohla, die Vola.            
388 09.05.2008
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Geschützt: Linde 2008: Schwache Industrie - schlechtes Zeichen            
382 09.05.2008
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252 01.05.2008
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Gesetz der Synchronizität            
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353 30.04.2008
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104 09.01.2008
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Geschützt: 2012 - Das Ende des Mayakalender            
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Komplementärwährung 1932: Im Zeichen von Pluto/Uranus            
50 21.12.2007
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Finanzkrise 2007 und das Jahr 1836.            
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46 13.12.2007
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Geschützt: Aus der goldenen Muschel -oder - Die zweite Phase des Goldbullenmarkts            
42 13.12.2007
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Geschützt: Bruchstellen der Zeit: 2007 bis 2009            
38 13.12.2007
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Geschützt: Silberspekulationen 2008            
31 13.12.2007
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29 11.12.2007
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55 01.01.1970
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Geschützt: Das kommende Goldverbot - Zeitprognose            
56 01.01.1970
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88 01.01.1970
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374 01.01.1970
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Neptun-30-Uranus
1 Selffullfilling OIX Donnerstag, 11. Dezember 2008 spica 59
2 OPEC - let there be rock : Geschützt Sonntag, 07. Dezember 2008 spica 71
3 „Kreppa“, die Krise Samstag, 29. November 2008 spica 636
4 Ende der Tributzahlungen Donnerstag, 27. November 2008 spica 224
5 US-Treasuries - All in : Geschützt Mittwoch, 26. November 2008 spica 61
6 ZB Russland : Geschützt Freitag, 21. November 2008 spica 79
7 Wirtschaftskrise No-6 und 7 : Geschützt Samstag, 15. November 2008 Spica 67
8 Risiko – ja bitte! : Geschützt Mittwoch, 29. Oktober 2008 spica 108
9 BoE II : Geschützt Dienstag, 28. Oktober 2008 spica 90
10 Altana 2009 : Geschützt Dienstag, 28. Oktober 2008 spica 55
11 VW-Verluste durch Kursgewinn : Geschützt Dienstag, 28. Oktober 2008 spica 54
12 Saturn/Jupiter 1 : Geschützt Montag, 27. Oktober 2008 spica 221
13 Der Goldpreistunnel Samstag, 25. Oktober 2008 spica 344
14 Der Welt-Geldbetrug Donnerstag, 23. Oktober 2008 spica 963
15 Finanzkrise : Geschützt Donnerstag, 23. Oktober 2008 spica 70
16 Jupiter/Neptun 2009 : Geschützt Freitag, 17. Oktober 2008 spica 93
17 Lösung auf Zeit - Gerettet! : Geschützt Montag, 13. Oktober 2008 spica 90
18 Vor der Häutung : Geschützt Samstag, 11. Oktober 2008 spica 72
19 Garantieversprecher Mittwoch, 08. Oktober 2008 spica 260
20 Weltfinanzsystem : Geschützt Montag, 06. Oktober 2008 spica 103
21 1929 : Geschützt Montag, 29. September 2008 spica 52
22 Der zerbrochene Goldkrug Samstag, 27. September 2008 spica 694
23 US-Treasuries : Geschützt Montag, 22. September 2008 spica 57
24 In Go(l)d we trust Donnerstag, 18. September 2008 spica 129
25 Das Undenkbare denken Dienstag, 16. September 2008 spica 612
26 Vreneli 1897 : Geschützt Samstag, 13. September 2008 spica 52
27 Übernahmeoption : Geschützt Freitag, 12. September 2008 spica 74
28 Zehn Jahre Google : Geschützt Sonntag, 07. September 2008 spica 41
29 Etruscan Miningreport : Geschützt Montag, 01. September 2008 spica 72
30 Bankeinlagenfond FDIC Freitag, 29. August 2008 spica 249
31 US-Dollar : Geschützt Donnerstag, 21. August 2008 Spica 112
32 Deutsche Bank im Visier : Geschützt Donnerstag, 21. August 2008 spica 85
33 Newmont Mining Report : Geschützt Dienstag, 19. August 2008 spica 64
34 Edelmetallausblick : Geschützt Dienstag, 19. August 2008 spica 110
35 Tradingkalender Dienstag, 12. August 2008 spica 185
36 Spica´ Tradingkalender : Geschützt Montag, 11. August 2008 spica 104
37 RTSI Sichtung : Geschützt Freitag, 01. August 2008 spica 57
38 John Maynard Keynes : Geschützt Mittwoch, 23. Juli 2008 spica 19
39 American Express : Geschützt Mittwoch, 23. Juli 2008 spica 62
40 S&P 500 in 2008 : Geschützt Freitag, 18. Juli 2008 spica 93
41 Das Damoklesschwert : Geschützt Freitag, 11. Juli 2008 spica 90
42 Kupfer - an der Zeitmauer? : Geschützt Donnerstag, 10. Juli 2008 spica 58
43 Freddie Mac - Inside USA : Geschützt Mittwoch, 09. Juli 2008 spica 54
44 Krise der 68-er : Geschützt Mittwoch, 02. Juli 2008 spica 52
45 Stunde der Wahrheit 2012 Freitag, 27. Juni 2008 spica 472
46 Stagflation : Geschützt Sonntag, 22. Juni 2008 spica 37
47 Shanghai Noon : Geschützt Sonntag, 22. Juni 2008 spica 73
48 Sturm über Wall Street : Geschützt Donnerstag, 19. Juni 2008 spica 57
49 Vorbeben 2012 Sonntag, 15. Juni 2008 spica 345
50 NYSE 2008 : Geschützt Sonntag, 15. Juni 2008 spica 41
51 Fernost: Einblicke : Geschützt Sonntag, 15. Juni 2008 spica 39
52 Die Rückkehr des 14.10.07 : Geschützt Donnerstag, 05. Juni 2008 spica 57
53 Dow Jones und der 13 jährige Jupiter00Pluto Zyklus : Geschützt Donnerstag, 13. Dezember 2007 spica 70
54 2008 - Die Entdeckung Utopias oder Pluto im Wendekreis des Steinbock : Geschützt Dienstag, 11. Dezember 2007 spica 34

 

 

Chronik der Krise an der Börse

In Frankfurt wurden die Bücher geschlossen, das Börsenjahr ist zu Ende. Ungeachtet der zuletzt guten Stimmung am Markt hinterlässt 2008 einen schalen Nachgeschmack. FTD.de nennt die aus Sicht der Börsianer wichtigsten Ereignisse.

2. Januar: Der Dax rückt mit 8100 Punkten bis auf rund 50 Punkte an sein Rekordhoch vom 13. Juli 2007 heran.

15. Januar: Der Münchener Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) schockiert die Börse mit unerwarteten Abschreibungen infolge der Finanzkrise. Die Aktie bricht um 35 Prozent ein.

21. Januar: Rezessionsängste lösen an Europas Börsen Panik aus. Der Dax fällt um sieben Prozent - der größte prozentuale Verlust seit den Anschlägen vom 11. September 2001.

22. Januar: Noch vor Börseneröffnung in den USA senkt die US-Notenbank Fed auf einer Krisensitzung die Zinsen um 75 Basispunkte auf 3,5 Prozent und bremst damit die Talfahrt der Börsen weltweit. Am 30. Januar folgt ein weiterer Zinsschritt auf drei Prozent.

24. Januar: Riskante Transaktionen eines Händlers kosten die französische Großbank Societe Generale 4,9 Milliarden Euro.

16. März: Die fünftgrößte US-Investmentbank Bear Stearns ist pleite und wird an JP Morgan notverkauft.

17. März: Die Börsen-Talfahrt beschleunigt sich. Die Anleger fliehen ins Gold, dessen Preis mit 1030,80 Dollar ein Rekordhoch erreicht.

18. März: Die Fed senkt den Leitzins um 75 Basispunkte auf 2,25 Prozent. Am 30. April senkt sie weiter auf 2,00 Prozent.

3. Juli: Die EZB erhöht die Zinsen auf 4,25 Prozent.

11. Juli: Der Ölpreis stellt mit 147,27 Dollar je Barrel (159 Liter) US-Leichtöl ein Allzeithoch auf.

15. Juli: Der Euro erreicht mit 1,6038 Dollar einen Rekord.

8. September: Die angeschlagenen US-Hypothekenbanken Fannie Mae und Freddie Mac werden verstaatlicht.

14. September: Die US-Investmentbank Lehman Brothers ist pleite. Der Rivale Merrill Lynch schlüpft in letzter Minute unter das rettende Dach der Bank of America.

15. September: Die großen Notenbanken öffnen die Geldschleusen und schießen Milliarden in den Geldmarkt.

15. September: Der Ölpreis fällt unter 100 Dollar.

17. September: Mit einem Notkredit über 85 Mrd. $ greift der US-Staat dem Versicherer AIG unter die Arme. Der Branchenführer wird quasi verstaatlicht.

29. September: Eine Gruppe deutscher Banken und der Bund sichern vorerst das Überleben der HRE, deren Aktien um 74 Prozent auf 3,52 Euro abstürzen.

4./5. Oktober: Während der deutsche Staat die Garantie für private Einlagen übernimmt, scheitert das Rettungspaket für die HRE. Die Bank steht erneut vor dem Abgrund.

8. Oktober: Die weltgrößten Notenbanken senken in einer abgestimmten Aktion die Zinsen, in der Euro-Zone beträgt er nun 3,75 Prozent und in den USA 1,50 Prozent.

11. Oktober: Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy kündigen ein Rettungspaket für die Finanzbranche an. Der Dax schießt Montag darauf um 11,4 Prozent in die Höhe. Es ist der größte Tagesgewinn seiner Geschichte.

28. Oktober: Der spektakuläre Höhenflug der VW-Aktie beschert dem Dax mit 11,2 Prozent den zweitgrößten Kursgewinn seiner Geschichte. In der Spitze erreichen VW-Aktien ein Rekordhoch von 1005 Euro.

4. Dezember: Die EZB senkt den Leitzins überraschend um 75 Basispunkte auf 2,50 Prozent. Es ist der größte Zinsschritt der Notenbank seit ihrer Gründung vor gut zehn Jahren.

11. Dezember: In New York wird Bernard Madoff festgenommen. Dem 70-jährigen früheren Nasdaq-Chef wird vorgeworfen, mit einem Schneeballsystem Investoren um 50 Milliarden Dollar geprellt zu haben.

16. Dezember: Die Fed senkt den Leitzins auf 0,25 Prozent - ein historisches Tief.

"Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen."  Karl Valentin

Let us consult upon to-morrow's business. -William Shakespeare

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"Ideen sind Kapital. Der Rest ist nur Geld". Türkisches Sprichwort

 

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